"Gold" für Willibald Kraus

Neuwahlen, Ehrungen und Neuaufnahmen standen auf dem Programm der Generalversammlung der Kolpingfamilie Falkenberg. Das Bild zeigt das neu gewählte Vorstandsgremium mit dem neuen Vorsitzenden Karl Schreier (Vierter von rechts), Präses Pater Stefan (rechts), Bezirksvorsitzende Martina Mark (links) sowie den Geehrten. Bild: si
Lokales
Falkenberg
02.02.2015
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Karl Schreier ist an die Spitze der Kolpingsfamilie gewählt worden. Bürgermeister Herbert Bauer gab dem neuen Vorstand einen Spruch mit auf den Weg: "Hab Geduld mit Dir, lobe Dich, zieh Dich nicht runter!"

"Mut tut gut" - mit diesem Gebet zum Kolpingtag in Köln eröffnete Vorsitzende Maria Staufer die Generalversammlung. Die Neuwahlen bildeten einen wichtigen Teil des Treffens. Außerdem sind treue Mitglieder geehrt worden.

50 Jahre dabei ist Willibald Kraus, der die Gold-Ehrennadel überreicht bekam. Für ihre langjährige und aktive Mitarbeit durften sich auszeichnen lassen: Maria Staufer, Helmut Köstler, Carolin Schedl, Angela Bauer, Gisela Schüner, Sigrid Pollinger und Hartmut Griebel. Hartmut Griebel wurde in Regensburg beim "Nikolausgipfel" des Kolpingdiözesanverbandes für 20 Jahre Nikolausaktion in Falkenberg geehrt.

Neu in die Kolpingsfamilie aufnehmen ließen sich Franziska Siller, Lea Bauer und Florian Schedl. In ihrem Rückblick blickte Maria Staufer auf ein wie immer ereignisreiches Programm zurück - mit interessanten Angeboten für jüngere und ältere Mitglieder. "Unser Kolpingchor war besonders aktiv und erfreute sich immer größeren Zuspruchs."

Anlässlich der Kolpingdiözesanversammlung habe der Chor beim Gottesdienst mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Niedermünsterkirche die "Falkenberger Jubiläumsmesse" gesungen. Im Juli habe es in Falkenberg ein Konzert gegeben. Dort habe der Chor Volkslieder, Rock- und Popsongs hören lassen und dafür großes Lob erhalten.

Vorträge und Ausflüge

Die Sprecherin erinnerte an religiöse Vorträge, jeweils gemeinsam mit dem Frauenbund organisiert, an die Teilnahme am Bezirksbildungstag im Kloster Waldsassen sowie an die beiden Ausflüge - nach Regensburg zum 99. Deutschen Katholikentag und nach Altötting zur Kolpinglandeswallfahrt.

Veränderungen bei Jugend

Bei der Kolpingjugend habe es strukturelle Veränderungen. Seit Mai findet jeden ersten Freitag im Monat ein offener Jugendtreff im Kolpingzimmer statt mit verschiedenen Angeboten - Kegeln, Wandern, Kino oder Plätzchen backen. Als eine sehr bedeutende Veranstaltung der Kolpingjugend bezeichnete die Vorsitzende den alljährlichen ökumenische Kreuzweg, der die jungen Leute, aber auch die erwachsenen Besucher persönlich anspreche. Neu im Programm sei die Beteiligung am "Lebendigen Adventkalender" gewesen, der erstmalig in Falkenberg durchgeführt wurde. Die Kolpingsfamilie durfte am dritten Adventsonntag ein Fenster im Pfarrheim gestalten. Die besinnliche Viertelstunde dazu wurde von der Zoiglmusik begleitet. Bürgermeister Herbert Bauer bedankte sich bei der Vorsitzenden Maria Staufer sowie bei der Jugendleiterin Carolin Schedl, die beide ihre Ämter übergaben, für die Aktivitäten der Kolpingsfamilie in der Gemeinde, speziell für das Ferienprogramm.

Präses Pater Stephan gratulierte dem neuen Gremium und bedankte sich bei Maria Staufer für die acht Jahre zuverlässige Führung. Ebenso dankte er Karl Schreier für seine Bereitschaft das Amt des Vorsitzenden zu übernehmen. "Die Kolpingsfamilie trägt viel zu einer lebendigen Pfarrgemeinde bei." Besonders freute ihn, dass Jugendliche den Weg zur Kolpingsfamilie finden. Damit zeigten sie auch Mut.

Bezirksvorsitzende Martina Mark lud zu Veranstaltungen ein, etwa zum Bildungstag am 22. Februar im Johannisthal zum Thema "Trauerbewältigung" mit Referentin Barbara Pachl-Eberhardt. (Info-Kasten)
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