Kabarettabend "Zum Sterben schön" nähert sich humorvoll dem Tabuthema Tod
Was Fernsehleichen fühlen

Bernhard Helmstreit, Isolde Baldauf, Monika Helmstreit und Karin Thaller (von links) überraschten auf der Bühne des "Schwoazhansl-Zoigl" damit, wie viel es über Tod und Sterben zu sagen und singen gibt. Bild: si
Lokales
Falkenberg
29.10.2014
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Lachen über im wahrsten Sinne des Wortes Todernstes? Ja! Beispiele lieferte ein Kabarettabend am Samstag im "Schwoazhansl-Zoigl" in Falkenberg. Unter dem Titel "Zum Sterben schön" machten sich die vier Künstler Monika und Bernhard Helmstreit, Isolde Baldauf und Karin Thaller ihre Gedanken zu diesem Tabuthema.

So mancher Besucher war am Ende erstaunt, wie viel es über Tod und Sterben zu sagen und singen gibt. Den vier Akteuren gelang es beim "Schwoazhansl", Tod und Sterben auf humorvolle Art und Weise den Schrecken zu nehmen. Sie "sezierten" das Leben einer Fernsehleiche und deren Gefühlswelt. Und wie würdevoll sterben? Die Antworten "zum Sterben schön".

Aber auch über Kriegsspiele am Computer oder den Leichenschmaus nach einer Beerdigung, über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht machte sich das Quartett skurrile Gedanken. "Wenn nichts im Leben sicher ist, Sterben müssen wir alle. Da gibt's keine Ausnahme", war eine der Botschaften des Abends. Die Gäste erfuhren, wie viele Lieder und Filmtitel doch zu diesem Thema passen und davon handeln. Nebenbei ein todsicherer Tipp für all jene, die nicht sterben möchten. Den bekannten Song "Knockin' on Heaven's Door" verballhornten die vier Kabarettisten zu "Nackt an der Himmelstür". Kernaussage: Kommt jemand mit dreckigen Füße an die Himmelspforte, erhält er von Petrus keinen Einlass.

Mit dem Hinweis "Das Leben ist kurz. Also lacht und tanzt. Denn wenn man tot ist, hat man noch genug Zeit sich auszuruhen" verabschiedete sich das Quartett nach zwei Zugaben vom Falkenberger Publikum.
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