Neues Themenfeld: "Glauben und Werte in Politik und Gesellschaft" - Samstag Bezirksversammlung
JU will kein Blatt vor den Mund nehmen

CSU-Kreisvorsitzender Tobias Reiß, MdB Albert Rupprecht (von links) und Bürgermeister Herbert Bauer (rechts) gratulierten JU-Kreisvorsitzenden Matthias Grundler zur Wahl. Bild: hfz
Lokales
Falkenberg
23.06.2015
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Zum Auftakt in die zweijährige Amtsperiode dankte der neue JU-Kreisvorsitzende Matthias Grundler seinem Vorgänger Bernhard Söllner für sein jahrelanges Engagement und schlug vor, ihn zum Ehrenkreisvorsitzenden zu ernennen, was einstimmig bestätigt wurde. Neben zahlreichen Aktionen, stand die künftige Ausrichtung des Kreisverbandes im Mittelpunkt der Sitzung. "Wir wollen den jungen Menschen ein Angebot geben sich zu informieren, ihre Ideen unbürokratisch einbringen zu können und die Zukunft ihrer Heimat selbst in die Hand zu nehmen."

Und das wolle man gleich am Samstag, 27. Juni, bei der Bezirksversammlung in der neuen Stadthalle in Erbendorf unter Beweis stellen. .Ich erwarte leidenschaftliche Diskussionen, denn es geht um wichtige Themen," freute sich der Brandner Christian Doleschal auf die Antragsdebatte. Er führt den Bezirksverband seit 2012 und stellt sich zur Wiederwahl. Der Tirschenreuther Kreisverband selbst bringt zwei Anträge ein, informierte stellvertretender Kreisvorsitzender Mario Rabenbauer. Da geht es um die Entbürokratisierung der Jugendschutzbestimmungen für ehrenamtliche Betreuer in den Vereinen, und um den Kampf gegen die Droge Crystal Speed. Matthias Grundler ist dabei der Schulterschluss mit den Kollegen in Neustadt und Weiden wichtig, weswegen man sich beim Thema Drogenprävention zu einem Nordoberpfälzer Bündnis zusammengeschlossen hat.

Schwer begeistert zeigte sich auch MdB Albert Rupprecht. "Packt die Herausforderungen an und gestaltet die Zukunft nach euren Vorstellungen", machte er den JUlern Mut. CSU-Kreisvorsitzender und MdL Tobias Reiß war gespannt auf die Impulse, die die Junge Union die kommenden Jahre liefere und versprach die Ideen nach München zu tragen.

Ein Leitthema steht schon fest. "Wie schaffen wir es, dass junge Menschen in der Heimat bleiben können und wollen?" Dazu gehörten neben den Arbeitsplätzen ganz besonders auch Ausbildungsmöglichkeiten in der Region und adäquater Wohn- und Lebensraum.

Unter dem Motto "Glaube und Werte in Politik und Gesellschaft" will sich die JU auch verstärkt wichtigen Grundsatzthemen widmen. Die Mitterteicher Religionsstudentin Carolin Hampel wird als neue Sprecherin für dieses Themenfeld nach der Sommerpause einen Informationsabend zur Sterbehilfe organisieren. Abschließend fasste Grundler die Ziele der JU zusammen: "Kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es um die Interessen der Jugend geht und dabei auch die CSU antreiben. Aber auch offen sein für die verschiedensten Meinungen."
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