Süffig - auch bei Nieselregen

Bürgermeister Herbert Bauer (Zweiter von links) und Zoiglprinzessin Lena I. (links) eröffneten den ersten Kommunbrauertag. Bild: wro
Lokales
Falkenberg
19.10.2015
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Freude und etwas Stolz waren nicht zu übersehen. Mit einem Krug Zoigl in der Hand eröffnete Bürgermeister Herbert Bauer den ersten Falkenberger Kommunbrauertag.

Das Kommunbrauhaus war bereits in den Vormittagsstunden dicht umlagert. Freunde des unfiltrierten Biers aus der ganzen Region waren in die Zoigl-Hochburg gekommen, um gemeinsam mit Herbert Bauer und Zoiglprinzessin Lena I. den großen Festtag einzuläuten. Zoiglkönigin Sofia I. hatte sich auch angesagt, musste aber krankheitsbedingt das Bett hüten. Es tröpfelte leicht von oben, als Herbert Bauer bei der Eröffnung mit einem "Guat is er" den Krug absetzte und feststellte: "Unseren Falkenberger Wirten wünsche ich viel Erfolg und einen raschen Ausverkauf der Brotzeiten." Der Bürgermeister war gut gelaunt - auch wegen der vielen Gäste.

"Wou gibt's a Böier", war aus den hinteren Reihen zu hören. Einige der Gäste berichteten, dass sie extra aus Ansbach oder auch Selb angereist waren, um sich den Falkenberger Kommunbrauertag nicht entgehen zu lassen. Einige spannten ihre Schirme auf, andere hatten dafür gar keine Hand frei: In der einen der Bierkrug, in der anderen eine Bratwurstsemmel. Die DJK Falkenberg kümmerte sich um das leibliche Wohl.

Bei schaumgekrönten Zoiglkrügen und den Klängen der Falkenberger Zoiglmuse (unter anderem "Franz auf der Vogelwiese") war schnell klar: Der Kommunbrauertag in Falkenberg wird ein Erfolg. Für die Renovierung der Falkenberger Burg hatten die Falkenberger Musikanten ihr Sparschwein geplündert: "Jahrelang haben wir gespart und darauf hingearbeitet, jetzt haben wir das Geld für eine Burgstufe beieinander", scherzte Wolfgang Üblacker.

Rasch füllten sich im Anschluss die Falkenberger Gasthäuser. Der Zoigl floss in Strömen. Die vielen fesch gekleideten Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, den Hunger und den Durst der Gäste zu stillen. Geflügelgerichte, Braten, Wildschmankerln oder eine deftige Schlachtschüssel waren am Mittag, Kaffee, hausgemachte Kuchen und Torten am Nachmittag gefragt. Zur Brotzeit gab es Zoiglleberkäs, Zoigltopf, Zoiglbiergulasch und Kürbiscremesuppe. Es war für jeden etwas dabei. Falkenberg war am Sonntag das kulinarische Zentrum des Stiftlands. Gut genutzt wurden auch Kommunbrauhaus- und Burgkellerführungen.
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