Viel mehr als böhmische Blasmusik

Für ihre langjährige aktive Musikertätigkeit ehrte Kreisvorsitzender Dieter Dendorfer (Vierter von rechts) mehrere Mitglieder der Blaskapelle Falkenberg. Bürgermeister Herbert Bauer (Zweiter von rechts) schloss sich dem Dank an. Bild: si
Lokales
Falkenberg
17.02.2015
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Die Blaskapelle Falkenberg lässt aufhorchen. Und das im positiven Sinn. Nicht nur im Jubiläumsjahr erfreute die Kapelle bei Auftritten und Konzerten.

In der Generalversammlung blickte die Blaskapelle auf ein Jahr mit vielen Aktivitäten und zahlreiche Erfolge zurück. Verdienten Mitgliedern dankten die Vereinsspitze und Dieter Dendorfer, Kreisvorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes.

Vorsitzender Ferdinand Lienerth freute sich über 76 Mitglieder, darunter 33 aktive Musiker und 8 Ehrenmitglieder. Als sehr erfolgreich bezeichnete Lienerth die Jubiläumsveranstaltungen zum 140-jährigen Bestehen der Blaskapelle Falkenberg, die beiden Frühjahrskonzerte, das Gartenfest im Sommer und die gelungene Sitzweil im Herbst. Auch die schon länger geplante Zapfenstreichveranstaltung habe am ersten Tag des Falkenberger Bürgerfestes auf dem Marktplatz in Falkenberg stattgefunden. Die Idee dazu kam von Dirigentin Martina Mark.

Die Blaskapelle Falkenberg wirkte auch beim Kreismusikfest in Tirschenreuth und beim Bundesbezirksmusikfest in Bärnau mit. Im Bereich der Jugendausbildung stünden die Ausbilderinnen Verena Rögner (Querflöte), Veronika Höcht (Klarinette), Bianca Göhl (Blockflöte und musikalische Früherziehung) und Christopher Prechtl (Trompete oder Flügelhorn) zur Verfügung. Höhepunkte des Jubiläumsjahres nannte Dirigentin Martina Mark die beiden Frühjahrskonzerte. "Dabei wurden alle Stilrichtungen dargeboten. Die Blaskapelle hat gezeigt, dass sie auch etwas anderes beherrscht als nur böhmische Blasmusik." Auch das Probenwochenende vor den Konzerten habe das Gemeinschaftsgefühl in der Kapelle gefördert und gestärkt. Bei der Zapfenstreichveranstaltung hätten die Gäste echtes "Gänsehautfeeling" gehabt. Die Dirigentin dankte den Musikern und schloss mit dem Spruch: "Das Schönste was es gibt zum Glück, ist die Falkenberger Blasmusik."

Lob vom Bürgermeister

Stellvertretend für seinen Bruder Christopher Prechtl gab Markus Prechtl den Bericht für die Jugendvertretung der Blaskapelle. "Derzeit sind elf Kinder in der Musikalischen Früherziehung und drei Kinder besuchen den Blockflötenunterricht." Erfreulich sei, dass aktuell wieder einige Schüler zu einem Blasinstrument greifen. Dickes Lob kam von Bürgermeister Herbert Bauer, der der Blaskapelle für die musikalische Umrahmung von weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen dankte.
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