Ziel nur gemeinsam erreichbar

Neu gewählt hat der Verein "Forum Falkenberg - Freunde der Burg" sein Vorstandsteam. Im Bild (sitzend, von links) Eva Gibhardt, Angela Scharnagl, Veronika Scholz und Hedwig Bauer sowie (stehend, von links) Hans Enslein, MdL Tobias Reiß, Franz Stangl, Herbert Bauer, Gerhard Fichtner, Gerhard Pöschl, Matthias Grundler, Peter Busche, Peter Bork, Albert Üblacker und Hermann Weiß. Bild: kro
Lokales
Falkenberg
01.06.2015
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Bürgermeister Herbert Bauer bleibt auch in den nächsten zwei Jahren Vorsitzender des Vereins "Forum Falkenberg - Freunde der Burg". Einstimmig erhielt er das Vertrauen der Mitglieder. Architekt Peter Brückner sprach beim Blick auf den Baufortschritt vom "Einbiegen auf die Zielgerade".

Inzwischen zählen 213 Mitglieder zum Verein, wie Herbert Bauer bei der gut besuchten Versammlung im Gasthof "Zum Roten Ochsen" mitteilte. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Gerhard Pöschl im Amt bestätigt. Neuer dritter Vorsitzender ist Peter Bork, nachdem Johann Zrenner nicht mehr angetreten war (siehe Kasten).

Vorsitzender Herbert Bauer zeigte sich erfreut über den Besuch von MdL Tobias Reiß und erinnerte an 19 Vorstandssitzungen, in denen es hauptsächlich um die Revitalisierung der Burganlage gegangen sei. Weiter verwies Bauer auf die inhaltliche Vorbereitung der Homepage und das Erstellen eines Spenden-Flyers. Gemeinsam mit der Hotel- und Gaststättenberatungsgesellschaft habe man sich auch intensiv mit betriebswirtschaftlichen Überlegungen befasst. Wichtig ist laut Bauer das weitere Werben um Spender.

Schatzmeister Gerhard Fichtner gab einen Einblick in die Finanzen des Vereins und freute sich, dass im vergangenen Jahr 35 000 Euro an Spenden eingegangen seien, die für die Treppenstufen bestimmt sind. Alle Spender, die mindestens 100 Euro gespendet haben, werden sich laut Fichtner auf einer Tafel finden, die neben dem Aufzug platziert wird.

Weitere Firmen im Visier

Gerhard Pöschl dankte noch einmal ausdrücklich allen Spendern, betonte aber auch, dass man noch lange nicht am Ziel sei. Man werde noch weitere Firmen und Unternehmen ansprechen, so dass Anschaffungen finanziert werden können, die nicht förderfähig sind. Einhellig stimmten die Mitglieder für seinen Vorschlag, 50 000 Euro an die Marktgemeinde zu spenden (Bericht auf Seite 23).

Architekt Peter Brückner ging auf den Baufortschritt und das ausgearbeitete Museumskonzept ein. "Wir sind auf einem sehr guten Weg", so Brückners optimistische Einschätzung. Die Revitalisierung der Burg sei nur in der Gemeinschaft erreichbar. Umso mehr freue er sich, dass so viele Zuschussgeber gefunden worden seien. "Das ist bayernweit fast schon einmalig", bemerkte der Architekt. Insgesamt gebe es zehn Zuschussgeber, darunter die Europäische Union. Dies verdeutliche, dass diese Burg von nationaler Bedeutung sei.

Charakter unverändert

Brückner betonte, dass der Umbau in einem Zug erfolgen müsse. "Die Burg wird einmal umgebaut - und zwar jetzt." Trotz aller Modernisierungen und technischer Möglichkeiten - so würden etwa die Wände temperiert - wolle man den Charakter der Burg nicht verändern. Darauf sei sehr viel Wert gelegt worden.
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