Am Granitsockel der Burg
Klettern auf eigene Gefahr

Begehrtes Ziel von Sportkletterern ist der steil aufragende Falkenberger Burgfelsen. Für Unfälle könne auch keine Haftung übernommen werden, hieß es dazu jetzt im Gemeinderat. Bild: wro
Politik
Falkenberg
18.09.2016
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Nicht nur die Burg selber, auch der Granitfelsen unter dem markanten Bauwerk ist seit geraumer Zeit immer beliebter geworden - bei Sportkletterern.

Dafür zeige man sicher Verständnis, sagte Bürgermeister Herbert Bauer jetzt in der Sitzung des Gemeinderats. Hinzufügend erinnerte er aber daran, dass der Burgfelsen kein öffentlicher Kletterpark sei, dass man das "wilde" Klettern am Burgsockel auch nicht so ohne weiteres dulden könne. Man habe auch nicht vor, eine entsprechende Haftpflicht-, geschweige denn eine Unfallversicherung abzuschließen.

"Privatvergnügen"


Bauer vertrat damit die übereinstimmende Auffassung, dass die Gemeinde bei Unfällen auch keine Haftung übernehmen könne und sprach von einem "Privatvergnügen" und von "Klettern auf eigene Gefahr". Damit beantwortete er zugleich auch eine entsprechende Anfrage von CSU-Marktrat Matthias Grundler, der sich nach dem aktuellen Sachstand erkundigte. Weiter wies Bauer darauf hin, dass sich die interessierten Bergsteiger bei der Gemeinde melden müssen. Interessierten Personen empfahl Bauer, auch mit Matthias Gibhardt Rücksprache zu nehmen.

Parken am Marktplatz


Für das leidige Parkproblem am Marktplatz soll zeitnah eine Lösung gefunden werden. Mit Bedauern reagierten die Markträte auf die längst bekannten Beschwerden über zugeparkte Hof- bzw. Grundstückseinfahrten im Gemeindezentrum. In einem speziellen Fall sei das besonders schlimm, wie am Schluss der Marktratssitzung noch zu erfahren war.

Diskutiert wurden verschiedene Lösungen. Letztendlich einigte sich das Gremium jedoch auf einen gemeinsamen Weg. Es soll zunächst nur eine deutliche Markierung angebracht werden. Sollte das Problem damit nicht zu lösen sein, werde man sich weitere Möglichkeiten überlegen. Dazu gehöre auch das Aufstellen einer entsprechenden Parkverbots-Tafel.
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