Burg Falkenberg auch nach der Sanierung nachhaltig unterstützen
Arbeit noch nicht zu Ende

Bürgermeister Herbert Bauer, 2. Forum-Vorsitzender Gerhard Pöschl und Burgbeauftragter Matthias Grundler (von links) erörterten mit MdB Albert Rupprecht eine weitere Förderung des Burg-Museums. Bild: hfz
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Falkenberg
30.05.2016
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Eigentlich hatten Bürgermeister Herbert Bauer und sein Burgbeauftragter Matthias Grundler MdB Albert Rupprecht zum Gespräch eingeladen, wie die Burg über die Sanierung hinaus unterstützt werden kann. Doch zunächst einmal überraschte Bauer den Abgeordneten mit einem Geschenk: der Burgmedaille.

"Ohne den Bundeszuschuss wäre das Projekt in diesem Umfang nicht möglich gewesen", stellte der Bürgermeister die Bedeutung der 600 000 Euro heraus. Rupprecht hatte unter anderem den damaligen Kulturstaatsminister im Kanzleramt, Bernd Neumann, nach Falkenberg geholt. Laut Bauer hatte die Bundesförderung den entscheidenden Anteil daran die Sprengung im Fels und den Einbau von Treppenanlage und Aufzug zu finanzieren.

"Nur Projekte, die von der Bundesregierung als national bedeutsam eingestuft werden, erhalten eine Förderung", so Rupprecht. Insofern sei der Zuschuss keine Selbstverständlichkeit gewesen. Ungewöhnlich sei auch die fachliche Begründung des Falkenberger Antrags gewesen, die vom bayerischen Landesamt für Denkmalpflege maßgeblich unterstützt wurde. Die zielte auf den ehemaligen Burgherren von der Schulenburg ab und nicht wie in den meisten anderen Fällen auf die mittelalterliche Geschichte des Bauwerks. "Wenn man sich mit dem Botschafter beschäftigt, weiß man dass dies absolut gerechtfertigt war", so Albert Rupprecht. "Die Arbeit ist mit der Sanierung aber noch nicht zu Ende," hakte Burgbeauftragter Matthias Grundler ein. So gelte es derzeit eine Förderung für die Restauration alter Gemälde aus dem Burgbestand zu finden.

Auch überlege man, wie das Museum unterstützt werden könne. "Der Staat sollte großes Interesse daran haben, dass Falkenberg die Geschichte des Botschafters für künftige Generationen lebendig hält."
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