Der „Tag der offen Tür“ auf der Burg Falkenberg findet regen Zuspruch
Ganz besondere Kulisse

Strahlender begleitete den "Tag der offenen Tür" auf der Burg Falkenberg. Schattige Plätze waren bald Mangelware. Bild: wro
Vermischtes
Falkenberg
09.05.2016
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Mit diesem Traumwetter hatte man selber nicht gerechnet. Dass sich der weiß-blaue Himmel am Wochenende frisch herausgeputzt und von seiner allerschönsten Seite zeigt, überraschte dann selbst die kühnsten Optimisten beim Tag der offenen (Burg-)Tür.

Schon am Samstagnachmittag pilgerten viele Spaziergänger den Burgweg hinauf. Offiziell wurden zwar keine Führungen angeboten, die auskunftsfreudigen Mitarbeiter vom "Forum Falkenberg" standen aber immer wieder gerne für Fragen zur Verfügung. Gerne boten sie sich als Wegweiser an und erklärten, wo die Wächterstube, der Kapitelsaal oder die Burgkapelle zu finden sind. Manchmal wurde es richtig eng. Draußen im Burghof lief das Fest derweil auf vollen Touren.

Mit Marschmusik ging's am Sonntag durch die Straßen. Die Falkenberger Blasmusik unter der Leitung von Franz Stierstorfer sorgte dafür, dass das Tagungszentrum rasch erreicht wurde, wo Pater Stephan auf die Gäste bereits wartete. "Die Sanierung ist gelungen", freute sich der Pfarrer. "Wir sitzen hier vor einer ganz besonderen Kulisse." Launig empfing der Falkenberger Seelsorger die Kirchgänger in der eigens für diesen Tag gestalteten Freiluftkirche. Bürgermeister Herbert Bauer las aus der Apostelgeschichte und der geheimen Offenbarung. Gemeinsam mit Pater Stephan betete Karl Schreier die Fürbitten. Franz Stierstorfer und seine Musiker sorgten für den würdevollen Rahmen, passend dazu hatte man sich die Haydnmesse ausgesucht. Viele Falkenberger Küchen blieben an diesem Sonntag kalt, das Speiseangebot war reichhaltig, Schweine- und Sauerbraten, Hähnchenschlegel, Schnitzel, Schaschlikpfanne und Gnocchi standen auf der Speisekarte. Rasch bildeten sich lange Schlangen, die fleißigen Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Das braune Zoiglbier floss in Strömen. Unterdessen spielte die Blaskapelle munter auf. Langsam verlagerte sich der Festbetrieb wieder hinauf in den Burghof. Die zahlreichen Gäste nutzten den Muttertag für einen Sonntagsausflug. Kaffee und Kuchen, auch eine kräftige Brotzeit und Zoigl vom Fass sorgten für die nötige Stärkung nach einem ausgiebigen Burgbummel.

Zauberer Franz unterhielt die Kinder, dann wechselten sie hinüber an den Schminktisch. Bunt bemalte Kindergesichter bereicherten immer wieder das Festpublikum; Schüler der Kreismusikschule aus Falkenberg sorgten mit ihrem abwechslungsreichen Programm derweil für musikalische Leckerbissen. Eine ganz besondere Überraschung hielt das Forum Falkenberg in seiner Tombola bereit: Übernachtungen in den hübsch gestalteten Fremdenzimmern, die sich - wie die Burg selber - an diesem strahlenden Frühlingswochenende von ihrer allerschönsten Seite zeigen durften.
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