Einblick in Kleinod

Ziel zahlreicher Waldnaabtal-Wanderer war am Tag des offenen Denkmals auch die vor wenigen Jahren renovierte Hammermühlkapelle unweit der gleichnamigen Mühle. Bild: wro
Vermischtes
Falkenberg
16.09.2016
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Einen Abstecher wert war die Hammermühlkapelle aus dem 17. Jahrhundert, auch wenn der Weg dorthin etwas mühsam war. Viele Interessierte, die sich die Hammermühle anschauten, spazierten hinauf und waren sichtlich beeindruckt.

Einer der wohl schönsten Wanderwege hinein ins Waldnaabtal führt vom Parkplatz Hammermühle, vorbei an den Granittürmen des Kammerwagens, an der immer breiter werdenden Waldnaab entlang hinunter zur Blockhütte. Dass sich ein kleiner Umweg durchaus mal bezahlt machen kann, bestätigten die vielen Besucher, die am Tag des offenen Denkmals mehr über die Hammermühle erfahren, vor allem aber das Anwesen auch einmal näher kennenlernen durften.

Zeitreise


Unter dem eher unspektakulären Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" beteiligten sich die Mühlenbesitzer Sabine und Hubert Wild beziehungsweise der Markt Falkenberg sowohl mit der historischen Hammermühle, als auch mit der wenige Fußminuten entfernt gelegenen Kapelle am Aktionstag. Sabine und Hubert Wild luden in den Vierseithof ein und nahmen die Gäste mit auf eine historische Zeitreise. Der erste Weg führte ins Innere des Haupthauses. Im Holz des Gebälks steht es eingeschlagen: Die Hammermühle wurde im Jahr 1787 erbaut. Hubert Wild erzählte, wie er Wände und Decken nach und nach freilegte, auch von der wechselhaften Geschichte seiner Mühle, die neben ihrer ursprünglichen Bedeutung als Hammerwerk, auch schon Öl- und Getreidemühle, einstmals auch ein Sägewerk war. Die Familie nutzt die Kraft des Wassers. "Seit 1964 wird hier Strom erzeugt."

Mühlenmuseum


Höhepunkt der Exkursion war neben dem historischen Stallgewölbe das herrlich eingerichtete Mühlenmuseum. Das Inventar erzählt aus einer längst vergangenen Zeit. Viele Dinge warten noch darauf ausgestellt zu werden. Zahlreiche Fotografien seien vorhanden, sagte Wild und versprach, diese einmal zu zeigen.

Liebevoll restauriert


Station machten zahlreiche Interessierte auch bei der Hammermühlkapelle. 2010 wurde sie von ehrenamtlichen Helfern mit Mitteln des Denkmalschutzes und durch Spenden aufwendig und liebevoll renoviert. Einen Überblick über die Restaurierungsarbeiten gab eine Fotodokumentation. Freilich lud das Kirchlein auch ein zum Gebet.
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