Gleich zwei Umzüge in Falkenberg
Feste feiern unter der Burg

Schnell wurde aus dem Marktplatz eine Fest- und Flaniermeile. Die schönsten Plätze waren bald besetzt, Tische und Bänke jedoch gab's reichlich.
Vermischtes
Falkenberg
01.08.2016
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Mit nur einem einzigen Festzug geben sich die Falkenberger an ihrem Bürgerfest freilich nicht zufrieden. Zwei von dieser Sorte sollten es schon sein.

Umzug Nummer eins startete am Samstagabend beim Feuerwehrhaus. Angeführt von der Blaskapelle Falkenberg unter der Leitung von Franz Stierstorfer bewegten sich die Gäste und Vereinsabordnungen quer durch die Straßen der Marktgemeinde, die Waldnaab hinweg, am Kommunbrauhaus vorbei hin zum endgültigen Ziel, dem zur Fest- und Flaniermeile umgestalteten Marktplatz der Gemeinde. Nach nur wenigen Minuten war es soweit. Mit einem kräftigen Schlag zapfte Bürgermeister Herbert Bauer das erste Fässchen an. Mit einem gemeinsamen "Ozapft ist" nahm das Bürgerfest seinen Anfang. Ergänzend dazu wünschte Kreis- und Bezirksrat Toni Dutz seiner Nachbargemeinde eine "fröhliche Wiesn", MdL Tobias Reiß wünschte einen guten Start hinein ins Festwochenende.

Buntes Bild


Der Marktplatz bot ein fröhlich buntes Bild, auch das Wetter war wie bestellt, den lauschig milden Samstagabend nutzten viele bereits für einen längeren Besuch. Die Falkenberger Blaskapelle spielte auf, die Havlicek Brothers rockten ab. Längst reichten die Plätze nicht mehr aus, vorsorglich lagen genügend Tisch- und Bankgarnituren bereit. Nachdem die aufgebaut waren, wuchs der Festplatz zu einer imposanten Größe heran. Mit Festzug Nummer zwei und einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche - gestaltet von Pater Stephan - starteten die Falkenberger in den Sonntag. In seiner Festansprache erinnerte der Pfarrer an das Gottesgeschenk "Zeit". "Viele Menschen leben und arbeiten vor sich hin. Viele vergessen die Zeit mit Gott", bedauerte der Seelsorger. Momente mit Gott seien aber keine vergeudete Zeit, seien auch niemals sinnlos.

Historische Ortsansichten


Während draußen wieder fröhlich gefeiert wurde hatte der als "Falkenberger Boder" bekannte Josef Hannig - den Rathaussaal aufgesperrt. Eine Auswahl seiner historischen Ortsansichten in Öl, Acryl und Aquarell hatte der Künstler für die immer mehr werdenden Festbesucher zusammengestellt; gerne erklärte er die Bilder seinen Gästen. Matthias Gibhardt und seine Mitstreiter luden zum Klettern am Burgfelsen ein. Die Verkaufsbuden wurden geöffnet, langsam nahm das fröhliche Festprogramm wieder Fahrt auf.

Das angebotene Mittagessen fand seine Abnehmer, keiner der ehrenamtlichen Helfer konnte sich mehr über mangelnde Arbeit beklagen. Wieder war für alles gesorgt. Auch für die Musik, dazu gab's reichlich Bier, freilich auch den beliebten Zoigl, Bratwürste, Steaks, Dotsch, Wein, u. a. auch Kaffee und Kuchen. Jedes Angebot fand seine Käufer, auch an den Aktionsständen war immer mächtig was los, das Rahmenprogramm gefiel.

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Weitere Informationen im Internet:

www.onetz.de/bildergalerie
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