Horst- und Greifvogelbetreuer beim Erfahrungsaustausch in Falkenberg
König der Lüfte kehrt zurück

Zufrieden über die Entwicklung zeigten sich die Adler- und Horstbetreuer beim Treffen im Tagungszentrum der Burg Falkenberg. Im Bild (von links) Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider, Wolfgang Nerb, Revierförster Matthias Gibhardt und Dr. Daniel Schmidt-Rothmund. Bild: wro
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Falkenberg
08.11.2016
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Adler und deren Nester sind streng geschützt. Die Zahl ihrer natürlichen Feinde ist überschaubar, wäre da nicht Gegner Nummer 1: der Mensch. "Leider aber auch das Wetter", fügten Wolfgang Nerb von der Höheren Naturschutzbehörde der Regierung der Oberpfalz und Biologe Dr. Daniel Schmidt-Rothmund im Gespräch mit unserer Zeitung im Tagungszentrum der Burg Falkenberg hinzu.

Beim Treffen von Forstleuten, Horst- und Greifvogelbetreuern aus ganz Bayern standen eine aktuelle Bestandsaufnahme hier brütender Greifvögel, aber auch ein Gedanken- und Erfahrungsaustausch im Vordergrund. Als vermeintlicher Schädling nahezu ausgerottet, kehren die Könige der Lüfte vermehrt auch in die Region zurück.

Die meisten stammen aus Ostdeutschland und Polen. In Oberfranken und der Oberpfalz anzutreffen sind 12 hier brütenden Fischadlerpaare. "Ergänzt wird der bayernweite Bestand durch 9 Seeadlerpaare. Ungezählt sind laut Nerb die noch nicht registrierten "Vagabunden". Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider fügte hinzu: "Die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten nehmen bei der Bewirtschaftung gerne Rücksicht und sind bestrebt, dass sich der Bestand stabilisieren und weiter fortentwickeln kann." Nützen und schützen, sei der Leitgedanke. Man arbeite auch mit dem Landesbund für Vogelschutz zusammen.

Zufrieden über die Situation zeigten sich auch Wolfgang Nerb und Dr. Daniel Schmidt-Rothmund. Entspannt zurücklehnen aber könne man sich noch lange nicht.
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