Informationsabend zur Hospizbewegung
Leben bis zuletzt

Wer Sterbende bei ihrem Abschied begleitet, muss seine eigene Angst vor dem Tod kennen und gelernt haben, mit ihr umzugehen. Archivbild: epd
Vermischtes
Falkenberg
24.10.2016
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Als Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin gilt die englische Krankenschwester Cicely Saunders. Ihr Zitat: "Wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können" ist ein Vermächtnis an all jene, die Schwerkranke und Sterbende begleiten.

"Das Leben miteinander teilen - bis zuletzt", war eine Veranstaltung auf Burg Falkenberg überschrieben. Ziel des Informations- und Gesprächsabends war es, Einblicke in die Arbeit und der Alltag der Ärzte, aber auch des Pflegepersonals und der in den Palliativstationen ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer zu geben. Der Abend gab aber auch Gelegenheit Ängste abzubauen, aber auch neue Zuversicht zu gewinnen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Hubert Treml, der anders als sonst mit eher nachdenklichen, aber nicht allzu todernsten Liedern die Gedanken begleitete. Der "Engel auf der Stoign" war nur eines von vielen Liedern, mit denen der Regensburger für atemlose Stille im Kapitelsaal der Burg sorgte.

Durch den Abend führte Pfarrer Dr. Christoph Seidl, Beauftragter der Krankenhaus- und Hospizseelsorge im Bistum Regensburg und Vorsitzender der Palliativ- und Hospizakademie Regensburg.
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