Motivation für alle Burgfreunde

Eine Bronzeplakette erinnert an die großzügige finanzielle Unterstützung bei den Renovierungsmaßnahmen der Burg. Das Bild zeigt bei der Übergabe (von links) Stefan Luger (Lotto Bayern), Bürgermeister Herbert Bauer und Petra Schöllhorn (Ortskuratorium Fränkische Baumeister) als Vertreterin der Stiftung Denkmalschutz. Bild: wro
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Falkenberg
14.09.2016
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Bürgermeister Herbert Bauer hielt ein gewichtiges Geschenk in Händen: "Selbstverständlich wird die Bronzetafel einen gut sichtbaren Ehrenplatz im geschützten Außenbereich der Burg erhalten." Die Plakette stammt von der Stiftung Denkmalschutz.

Seit ihrer Wiedereröffnung ist die Burg Falkenberg ein gut besuchter Touristenort. Regelmäßige Führungen und Veranstaltungen haben das Wahrzeichen weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt gemacht. Zweifellos ein Verdienst der Gemeinde und des Forums Falkenberg, aber auch zahlreicher Unterstützer wie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, deren Vertreter der restaurierten Anlage nun einen Besuch abstatteten.

Zur Erinnerung: Mit einer großzügigen Summe von 50 000 Euro unterstützte die Stiftung dank der Lotterie "Glücksspirale" die umfangreiche Sanierung im historischen Dachraum der Burg. Zum Andenken überbrachten Petra Schöllhorn als Vertreterin des Ortskuratoriums Fränkische Stadtbaumeister und Lotto-Bayern-Vertreter Stefan Luger eine schwere Erinnerungsplakette mit der Inschrift "Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz".

"Dadurch bleibt das Engagement der privaten Förderer und der Rentenlotterie auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten wie hier in Falkenberg dauerhaft sichtbar", sagte Schöllhorn. Die Hinweistafel sei auch als Motivation für weitere Unterstützer gedacht. Beim Rundgang durch den neu gestalteten Burghof zeigten sich sowohl Petra Schöllhorn als auch Stefan Luger tief beeindruckt vom Ergebnis der Revitalisierungsmaßnahmen. Bürgermeister Herbert Bauer erneuerte den Dank der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung und revanchierte sich mit einer exklusiven Führung.

Private StiftungIn enger Abstimmung mit der Denkmalpflege plante die Marktgemeinde die Instandsetzung der Burg für eine künftige Seminar-, Veranstaltungs- und Hotelnutzung.

Viele der Gebäudeteile waren feuchtegeschädigt, in einigen Räumen gab es Hausschwamm. Bauschäden am Mischmauerwerk des Bergfrieds und den Umfassungsmauern bedeuteten weitere Probleme. Die Burg Falkenberg gehört zu den über 350 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der Glücksspirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte. (wro)

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Weitere Informationen:

www.denkmalschutz.de
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