Neuwahlen bei der Blaskapelle Falkenberg
Wechsel an der Spitze

Neuwahlen standen bei der Blaskapelle Falkenberg an. Veronika Höcht (sitzend, Mitte) löste Ferdinand Lienerth (stehend, Zweiter von rechts) ab, der zehn Jahre lang den Vorsitz führte. Dankesworte bzw. Glückwünsche gab es von Dirigent Franz Stierstorfer (sitzend, links), dem Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, Alexander Riedl (stehend, links) und Bürgermeister Herbert Bauer (stehend, rechts). Bild: wro
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Falkenberg
03.03.2016
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Verdienstmedaillen und Ehrennadeln des Nordbayerischen Musikbundes gingen an (von rechts) Markus Meiler, Ferdinand Lienerth, Veronika Höcht und Petra Schmid. Dirigent Franz Stierstorfer gratulierte. Bild: wro

"Mit unserem jungen Dirigenten Franz Stierstorfer haben wir den Generationswechsel bereits geschafft!", betonte Ferdinand Lienerth, scheidender Vorsitzender der Blaskapelle Falkenberg, bevor auch er sein Amt in jüngere Hände legte.

Auf Vorschlag Lienerths wählten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung Veronika Höcht zur neuen Vorsitzenden. Als Stellvertreter steht ihr Markus Prechtl zur Seite. Ebenfalls zum Vorstandsgremium zählen Kassier Markus Meiler, Schriftführer Josef Franz, Notenwartin Bianca Göhl und die Beisitzer Hans Schüner, Robert Haubner und Ferdinand Lienerth. Kassenrevisoren sind Johann Konrad und Hermann Meier.

"Es war eine schöne Zeit"


Zuvor hatte Ferdinand Lienerth zum letzten Mal Bilanz gezogen und auf verschiedene Ereignisse in seiner zehnjährigen Amtszeit zurückgeblickt. "Danke, dass ich 10 Jahre lang euer Vorstand sein durfte, es war eine schöne Zeit." Das Bürgerfest, die Einweihung der Burg und viele andere Ereignisse seien dank der musikalischen Begleitung durch die Falkenberger Musikanten zum Erfolg geworden und blieben in guter Erinnerung. Dazu zählte er auch das Kurkonzert in Bad Alexandersbad, das auf seine Initiative hin zustande gekommen war. Eine Wiederholung sei bereits geplant.

Weiter erinnerte er an die vielen Auftritte in und außerhalb Falkenbergs: Bei der Fahrzeugweihe in Gumpen und auch beim Frühschoppen des Stiftländer Heimatvereins Wiesau habe man mitgewirkt. Bei Pater Stephans 50. Geburtstag habe man ebenso gespielt wie bei zahlreichen anderen Geburtstagen. Bei vielen Konzerten sei die Falkenberger Blaskapelle gefragt gewesen. Nicht zuletzt erinnerte Lienerth an das Probenwochenende in Tannenlohe.

Mit Freude verfolge er die Nachwuchsausbildung, betonte Ferdinand Lienerth. Die musikalische Früherziehung werde weiterhin angeboten, mit Verena Rögner (Querflöte), Veronika Höcht (Klarinette), Bianca Göhl (Blockflöte und musikalische Früherziehung) und Patrick Oroudji habe man kompetente Leute. Leider habe aber wieder eine Musikerin aufgehört. Die Personaldecke sei manchmal leider dünn, mit jungen und talentierten Musikern könne man aber dagegensteuern, ergänzte Lienerth.

Ausbildung mit viel Geduld


Rechtzeitig habe man sich die Nachwuchsarbeit auf die Vereinsfahne geschrieben, mit viel Geduld und Engagement bilde man junge Musiker aus. Manche Auftritte wären aber ohne Aushilfen zurzeit nicht möglich, was natürlich zulasten der Vereinskasse gehe, bedauerte Lienerth. Sein besonderer Dank galt neben den aktiven Mitgliedern auch der Marktgemeinde Falkenberg sowie den örtlichen Firmen und Banken, die mit ihren Spenden dem Verein stets kräftig unter die Arme griffen.

Der frischgebackene Dirigent Franz Stierstorfer aus Waldsassen sprach von einem durchwachsenen Start. "Aber jetzt wird's immer besser." Immer mehr Musiker nähmen regelmäßig an den Proben teil. Das neue Ausbildungskonzept trage Früchte. Mit dem Musikpädagogen René-Pascal Bauer aus Mehlmeisel habe man auch einen Ausbilder für tiefes Blech gewinnen können. Christopher Prechtl war erst wenige Tag zuvor wieder zum Jugendsprecher gewählt worden. Er blickte auf das Ferienprogramm zurück, wobei 30 Kinder Instrumente ausprobieren und aus einem Schlauch eine Trompete bauen konnten. Auch heuer werde man sich wieder beteiligen. Generell zufrieden zeigte sich Prechtl mit der Jugendarbeit. Manche Nachwuchskräfte seien bereits aktiv tätig.

"Super-Kapelle"


Bürgermeister Herbert Bauer sprach von einer "Super-Kapelle", auf die die Marktgemeinde stolz sein dürfe und wünschte den "Jungspunden der Vorstandschaft" viel Erfolg. Für den "Tag der offenen Burg" werde die Blaskapelle wieder gebraucht, betonte der Bürgermeister. Die Zusage der Blasmusiker folgte prompt. Der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Alexander Riedl aus Waldsassen, zeigte sich von der Arbeit der Falkenberger beeindruckt: "Macht weiter so!"

EhrungenMehrere Mitglieder der Blaskapelle Falkenberg wurden für ihre Verdienste bzw. langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Markus Meiler erhielt für 35-jähriges aktives Musizieren die Goldene Verdienstmedaille des Nordbayerischen Musikbundes. Veronika Höcht wurde für 15-jähriges aktives Musikzieren mit der silbernen Medaille belohnt. Petra Schmid bekam für ihr 40-jähriges Wirken als aktive Musikerin die Ehrennadel in Gold des Nordbayerischen Musikbundes. Eine Ehrennadel in Bronze ging an Ferdinand Lienerth für sein zehnjähriges Engagement als Vorsitzender des Vereins. (wro)
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