Spaßig-spannende Suppenküche

Beim Musical des "Sternschnuppe-Teams" tauchte sehr zur Erheiterung der Zuschauer auch ein wandelnder Kühlschrank auf. Rechts im Bild Werner Meier als Koch. Bild: wro
Vermischtes
Falkenberg
17.01.2016
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Freilich waren auch die großen Zuschauer herzlich zum Mitmachen eingeladen. Margit Sarholz (rechts) holte die Kandidaten persönlich auf die Bühne. Bild: wro

Ein wenig erinnerten die beiden an Herbert und Schnipsi. Werner, der Koch, hatte eine Gitarre mitgebracht, Margit einen großen Topf. Gemeinsam mit ihren Zuschauern bereiteten sie ein rundum schmackhaftes Musical zu.

Der knallrote Topf mitten auf der Bühne war nicht zu übersehen. In ihm "köchelte" eine deftige Suppe mit heiteren Kinderliedern für Groß und Klein. Die Zutaten: Allerhand Geheimnisvolles, wie etwa Buchstaben, Reime, Noten und vieles mehr - auch Hüte, ein Kühlschrank und sogar eine überdimensionale Laugenbreze. Das Publikum? Das bestand aus zahlreichen Kindern, aber auch viele Kind gebliebene Erwachsene waren vor Ort. Sie alle freuten sich über einen bunten Nachmittag mit hintersinnigen und zauberhaft schönen Liedern.

Liebenswerter Ohrwurm


Das vom Forum Falkenberg angebotene Kindermusical "Wir wollen alle in die Suppe" mit dem "Sternschnuppe-Team" (Margit Sarholz und Werner Meier) kam wie erwartet sehr gut an. Zu einem liebenswerten Ohrwurm wurde sogleich das gemeinsam gesungene Titellied: "Wir wollen alle in die Suppe, wenn es heiß wird, ist uns das schnuppe." Das Mitmachen war ein wesentlicher Bestandteil des Suppentopf-Musicals. Dazu wurde das Publikum auch immer wieder von den beiden Akteuren eingeladen. Margit persönlich holte die Kandidaten auf die Bühne. "Kinderlieder zu schreiben heißt für uns nicht, Duzi-Duzi-Texte mit Trallala zu servieren, so nach dem Motto ,Für Kinder tut's das schon'. Sie haben besseres Hörfutter verdient", schreiben die Ottenhofener Künstler in ihrer Pressemitteilung. Vor vielen Jahren waren sie schon einmal vor Ort. "Da waren wir selbst fast noch Kinder", bekannte Werner schmunzelnd. Der fehlenden Bühne wegen sei man kurzfristig vom Tagungszentrum in den Lindnersaal umgezogen. Rasch hatten sich hier die Zuschauerstühle gefüllt. Mit ihrer quirligen Art wirkten die beiden Künstler fast ein wenig ungezogen, wie Kinder freuten sie sich über jedes noch so kleine Ding, das sich in der Küche fand. Ganz so einfach sei das Lieder-Zaubern aber nicht, warnte Margit schon zu Beginn und erinnerte den "Spielkameraden" daran, dass man einen Zauberspruch brauche. Damit ging das Dinge- und Liederangeln dann tatsächlich leicht von der Hand. Werner hatte, sehr zur Erheiterung der kleinen Zuschauer, aber dann doch seine liebe Not mit diesem "Zauberzungenbrecher".

Immer wieder durften die Mädchen und Buben am Bühnengeschehen teilhaben. Und nicht nur ihnen machte es Spaß, gemeinsam mit Margit und Werner herumzutollen, sei es als wandelnder Kühlschrank oder beim "Brezenstecher Ritterturnier". Einen großen Korb Brezen hatte übrigens ein hiesiger Bäcker kostenlos vorbeischicken lassen.

Auch der kleinen Nele und ihrem Papa machte der spontane Bühnenausflug sichtlich Freude. Ohne ihre "Kochlöffel-Gong-Einlage" wäre das "Gong-Tschi-Gi-Gi" ja auch nur ein halber Spaß gewesen. Und so nahm jeder seinen persönlichen Ohrwurm mit nach Hause.

Knödelbrüder in der Disco


Margit und Werner verwandelten ihr Publikum in "zuckerwattenzimperlichfreie Regenpfützenpiraten". Wer von dem lustigen "Bühnenwahnsinn" immer noch nicht genug hatte, erfuhr bei der vehement geforderten Zugabe, was die Knödelbrüder Fritz und Franzisko in der Disco alles erlebt haben.

Mit Liebe zum Detail, bayerisch verschmitzt und mit erfrischender Leichtigkeit kamen sie daher, die Mitmach- und Mitsinglieder der beiden sympathischen Klang- und Sprachköche. Alle hatten ihren Spaß an der Show, am Ende gab es stürmischen Applaus.
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