Viel Arbeit in und an Friedhofskapelle
Sanierung startet

Auch innen ist die Friedhofskapelle dringend sanierungsbedürftig. Bild: kro
Vermischtes
Falkenberg
02.04.2016
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Farbe und Putz bröckeln ab. Die Sanierung der Falkenberger Friedhofskapelle ist überfällig. Am 11. April kann es nun losgehen.

Bereits im August vergangenen Jahres hatte die Kirchenverwaltung im Pfarrbrief über die lange dauernde Antrags- und Planungsphase berichtet. Jetzt folgen Taten. Zunächst sind Arbeiten zur Trockenlegung des Fundamentes notwendig. Danach wird der Dachstuhl repariert und die Dacheindeckung erneuert. Gespannt sind die Verantwortlichen der Kirchenverwaltung auf den Zustand der Mauerschwellen. Sanierung des Innen- und Außenputzes müssen nach den Vorgaben des Denkmalschutzes erfolgen. Im Zuge der Trockenlegung des Innenraums wird der in den 70er Jahren eingebaute Bodenbelag entfernt und der ursprüngliche Granitboden wieder freigelegt und saniert. Die Kirchenverwaltung hofft, einen Großteil der Abbrucharbeiten in Eigenleistung ausführen zu können. Damit diese Arbeiten rechtzeitig mit den entsprechenden Firmen abgestimmt werden können, sollen sich freiwillige Helfer baldmöglichst bei Mitgliedern der Kirchenverwaltung oder im Pfarrbüro melden.

Erklärtes Ziel ist es, die Sanierung der Friedhofskapelle bis Allerheiligen abzuschließen. Während der Sanierung kann die Kapelle nicht zur Aufbahrung genutzt werden. Mit dem Bestattungsunternehmen wurde vereinbart, dass in der Zeit der Kapellen-Sanierung Verstorbene in die Leichenhalle des Friedhofs in Tirschenreuth überführt werden, informiert die Kirchenverwaltung. Am Tag der Bestattung wird dann der Verstorbene vor Beginn des Requiems zur Pfarrkirche Falkenberg zur Aussegnung (vor der Kirche) gebracht und anschließend zum Friedhof überführt. Diese grundsätzliche Vorgehensweise kann bei Bedarf, beispielsweise bei einer Wegsegnung bei Feuerbestattung oder auf Wunsch der Angehörigen, nach Abstimmung mit dem Priester und dem Bestatter geändert werden. Die anfallenden Mehrkosten des Bestatters übernimmt die Kirchenverwaltung.
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