Ungeliebte Pflanze mit vielen Vorzügen
Giersch als Pesto

Ulrike Gschwendtner (links) und Isabell Will (rechts) hatten auch verschiedene Speisen, wie zum Beispiel das Zupfbrot, bereits vorbereitet. Bild: nib
Freizeit
Fensterbach
22.06.2016
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Bei der Sommersonnwendfeier des Kneipp-Vereins Fensterbachtal stand nicht nur das gemütliche Beisammensein um das Feuer, sondern auch ein Vortrag auf dem Programm. Dabei stand eine Pflanze im Mittelpunkt, die man gemeinhin als Unkraut bezeichnet und nur sehr ungern im Garten hat.

Vorsitzende Dr. Marlene Groitl hatte kompetente Gäste eingeladen: Ulrike Gschwendtner und Isabell Will. Giersch, so Groitl, ist eine Pflanze, die wohl jeder kennt und die man nur schwer wieder aus dem Garten entfernen kann. Dass diese Pflanze aber auch viele positive Eigenschaften hat und man damit sehr gut kochen kann, konnten die Zuhörer dem Vortrag der beiden Kräuterfrauen entnehmen. Der Giersch ist unter viele Namen bekannt. Unter anderem ist er auch als St. Gerhardskraut oder Geisfuß bekannt. In vielen großen Kräuterbüchern ist nur wenig über ihn zu lesen. Ihm werden aber heilende Kräfte bei Rheuma und Gicht zugeschrieben. Er ist auch verdauungsfördernd.

Unter der Anleitung der beiden Referentinnen bereiteten die Teilnehmerinnen verschiedene Speisen wie Giersch-Strudel oder -brätlinge. Pesto und Smoothies zu, die anschließend gemeinsam probiert wurden.
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