2000 Euro für jeden Schüler

Lokales
Fensterbach
12.03.2015
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Mit der Verabschiedung des Haushalts hat der Schulverband Fensterbach die finanziellen Weichen für das Jahr 2015 gestellt. Kämmerer Thomas Rambach erläuterte das Zahlenwerk. Es schließt im Verwaltungsetat mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 260 300 Euro.

Unter der Leitung des Verbandsvorsitzenden Hans Schrott und im Beisein von Grundschulrektor Erich Vier wurde an diesem Abend eine Vielzahl einzelner Beträge erörtert. Am wichtigsten dabei waren die des Haushalts für das laufende Jahr. Die einzelnen Posten aus dem mehrseitigen Zahlenwerk nannte der Fensterbacher Gemeindekämmerer Thomas Rambach. Dabei wurde zunächst deutlich, dass gegenwärtig 121 Buben und Mädchen die Grundschule in Dürnsricht besuchen. Für jeden von ihnen sind im Haushalt 2000 Euro als sogenannte Umlage, die von den Kommunen Schmidgaden und Fensterbach zu entrichten sind, vorgesehen.

Energiekosten gesenkt

Neben vielen kleineren Summen gibt es auch größere. Zum Beispiel: 54 000 Euro als Arbeitnehmervergütungen, 144 000 Euro für die an die Gemeinde Fensterbach zu entrichtende Schulmiete und 26 000 Euro für Bewirtschaftungskosten wie Heizung und Strom. "Das", sagte Rambach, "ist deutlich weniger als vor der Schulsanierung." Danach lenkte der Kämmerer den Blick auf das kommende Jahr 2016 und ließ in Übereinstimmung mit dem Schulleiter erkennen, dass man dann wohl neue Rechner und PC-Anlagen brauchen werde. Dabei sei mit Kosten von geschätzt 20 000 Euro zu kalkulieren. Der Verwaltungsetat des Schulverbands für 2015 schließt in Einnahmen und Ausgaben von 260 300 Euro. "242 000 Euro davon sind unser Fehlbetrag", informierte Rambach. Diese Summe müsse nun durch die den Verband tragenden beiden Gemeinden über die sogenannte Umlage finanziert werden. Ein Vorgang, der sich jährlich in ähnlicher Form wiederholt.

Vergleichsweise gering nimmt sich daneben der Vermögenshaushalt aus. Er schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 2500 Euro. An Rücklagen sind beim Verband momentan 28 000 Euro vorhanden.

Rabatte verpasst

Die Verbandsräte stimmten geschlossen für die Annahme des Haushaltsentwurfs und die dafür nötige Satzung. Schon zuvor waren sie um ihr Votum gebeten worden, als der Fensterbacher Verbandsrat Dr. Jochen Zaremba das Ergebnis der sogenannten örtlichen Prüfung für die Jahresrechnung 2013 bekannt gab und daran nichts zu bemängeln hatte. Damit einhergehend wurde der Verbandsvorsitzende Hans Schrott für das Jahr 2013 einstimmig entlastet.

Das Landratsamt Schwandorf hatte die Jahresrechnungen von 2010 bis 2013 als überörtlich zuständige Institution geprüft und das sehr genau getan. Ganz generell gab es "grünes Licht" und Zustimmung. In zwei Einzelpunkten aber wurde, wenn man so will, der mahnende Zeigefinger gehoben. Ein Beispiel: Die Grundschule hatte Bücher angeschafft und dies bei Händlern getan, die nach dem "Buchpreisbindungsgesetz" ab einer bestimmten Anzahl von Exemplaren Rabatte hätte gewähren müssen. So kommt es nun, dass wegen dieser nicht gegebenen Preisnachlässe die Beträge von 207 Euro und von 17,16 Euro bei den Lieferanten geltend gemacht werden müssen.
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