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Lokales
Fensterbach
01.12.2014
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Mit einem Gedenkgottesdienst verabschiedete sich die Expositur Högling vom langjährigen Seelsorger Pater Henryk Jendryczka. Pfarrer Michael Hoch und der ehemalige Kirchenpfleger Josef Scharl würdigten das Leben des Verstorbenen.

Sehr gut besucht war der Gottesdienst zum Gedenken an den vor wenigen Tagen verstorbenen, langjährigen Seelsorger der Expositur Högling, Pater Henryk Jendryczka. Drei Ordensbrüder des Salesianerordens waren aus dem Kloster Ensdorf gekommen, um ebenfalls Abschied zu nehmen. Dazu feierten Pfarrer Gerhard Wagner aus Schmidgaden und Ruhestandspfarrer Johann Schächtl den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer und Dekan Michael Hoch.

Die Katholische Landjugend, die Krieger- und Reservistenkameradschaft und die Feuerwehr Högling nahmen mit ihren Fahnenabordnungen am Gottesdienst teil. Zahlen und Fakten allein - Pfarrer Hoch zählte den Neubau des Pfarrheims, die Innen- und Außenrenovierung und zahlreiche weitere Aktivitäten auf - können das Leben eines Seelsorgers nicht erfassen, stellte der Prediger fest. 1987 haben der damalige Kirchenpfleger Josef Scharl und der Mesner Josef Lorenz Pater Heinrich als damals 53-jährigen, agilen Priester nach Högling geholt. Fast ein viertel Jahrhundert hat Pater Heinrich die Menschen in seiner Pfarrei in den schönen aber auch in den schweren Stunden begleitet.

Ja zum geistlichen Weg

Pater Jendryczka hat sein Leben ganz in den Dienst Gottes gestellt und ist bereits mit 16 Jahren in den Salesianerorden eingetreten. Pfarrer Hoch bezeichnete ihn als ein Vorbild für junge Menschen, der bedingungslos ja zum geistlichen Weg gesagt hat. "Es geht mir dreiviertel gut", habe man auf die Frage nach seinem Wohlbefinden von Pater Heinrich als Antwort auf die Frage nach seinem Wohlbefinden nach seiner schweren Operation erhalten. Denn auch eine schwere Operation hat ihm seinen Lebensmut nicht nehmen können und ihn nicht von seinem Dienst am Altar abgehalten.

Högling vergisst nicht

Stellvertretend für alle kirchlichen Gremien und Organisationen erinnerte der ehemalige Kirchenpfleger Josef Scharl in einer bewegten Rede an den Priester. "Zwei Jahre mussten wir warten, denn Pater Heinrich baute gerade eine neue Kirche in Polen, bevor er mit wenig mehr als einem Koffer nach Högling kam", erinnerte er sich noch gut an den ersten Tag. Große Freude hatte der Seelsorger an festlichen Gottesdiensten, gestaltet vom Kirchenchor, den Kindern und der Kirchenverwaltung oder an den Einladungen der Vereine.

Gebet und Messopfer seien das größte Geschenk für einen Priester, bedankte sich der Salesianerpater Andrzej Slowik auch im Namen seiner Mitbrüder Stanislaw Warszewski und Josef Wenzl bei Pfarrer Hoch, allen Mitwirkenden und den Ministranten, deren Dienst Pater Heinrich immer große Achtung entgegen brachte.
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