An Gewalt und Leid erinnern

Bürgermeister Christian Ziegler und Hauptmann Petry legten zum Gedenken an die Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg jeweils ein Pflanzschale am Kriegerdenkmal ab. Bild: nib
Lokales
Fensterbach
12.11.2015
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Eine Woche vor dem offiziellen Volkstrauertag erinnerten Pfarrer Michael Hoch, Bürgermeister Christian Ziegler und Hauptmann Petry von der Patenkompanie 3./104 aus Pfreimd bei einer Gedenkfeier am Kriegerdenkmal an das durch Krieg und Gewaltherrschaft ausgelöste Leid.

Die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft muss lebendig bleiben, hieß es bei der Gedenkveranstaltung. Pfarrer Hoch dankte den Vereinen und Organisationen für die Vorverlegung, da am Volkstrauertag das Patroziniumsfest ansteht. Er unterstrich die Bedeutung von Gedenkfeier und Symbolen den "die Zahl der Menschen, die uns authentisch vom Leid und Schmerz des Krieges erzählen können wird nach 70 Jahren immer geringer". Bürgermeister Christian Ziegler erinnerte daran, "dass wir nicht vergessen dürfen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist". Auch weniger weit zurückliegende Ereignisse führen vor Augen, dass ein friedliches Miteinander keineswegs selbstverständlich sei. Er erinnerte auch an die in Afghanistan gefallenen Bundeswehrsoldaten und ihre Familien.

Hauptmann Petry von der Patenkompanie unterstrich den Auftrag der Bundeswehr, sich für den Frieden zu engagieren. Die Redner dankten den Fahnenabordnungen der Vereine, der Ehrenwache der Bundeswehr und der JBK sowie der zahlreich anwesenden Bevölkerung für die Teilnahme.

Ziegler und Petry legten zum Gedenken an die Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg jeweils ein Pflanzschale am Kriegerdenkmal ab.
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