Bis zum Anbau im Container

Lokales
Fensterbach
23.04.2015
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Fest steht: Angesichts steigender Frequentierung wird die Gemeinde Fensterbach nicht umhin kommen, ihren Kindergarten in Högling zu erweitern. Das allerdings geht nicht von heute auf morgen. Deshalb musste zunächst eine Ausweichlösung gefunden werden.

Der Gemeinderat hatte wenige Tage vor seiner April-Sitzung das Anwesen besichtigt. Dabei war klar geworden, dass für das kommende Kindergartenjahr eine zusätzliche Vormittagsgruppe eingerichtet werden muss. Ein Gespräch mit dem Landratsamt schloss sich an, bei dem man sich auf folgende Lösung verständigte: Der im Hort vorhandene Mehrzweckraum wird zunächst für die zusätzliche Gruppe genutzt. Der Mehrzweckraum wird deshalb vorläufig in angemietete Container ausgelagert, die im unmittelbaren Umfeld des Kindergartens aufgestellt werden.

Container anmieten

Nur eine Notlösung, wie bei der Plenumssitzung im Wolfringer Rathaus deutlich wurde. Die muss genügen und zwar so lange, bis ein Anbau an das bisherige Gebäude steht. Darüber, dass er nötig ist, bestand Einigkeit im Gremium. Für die Anmietung der Container gibt es einen Haushaltsansatz im Etat, den der Gemeinderat in der gleichen Zusammenkunft verabschiedete. Eine Sanierung der Gebäudefassade, eigentlich für heuer vorgesehen, unterbleibt zunächst.

Auch der Neubau eines Feuerwehrhauses in Högling hatte den Gemeinderat bei seiner Ortsbesichtigung beschäftigt. Dabei und auch jetzt wieder in der Sitzung stellte sich die Frage: Muss dieser Komplex unbedingt neben dem Kindergarten entstehen? Oder könnte er auch neben dem Höglinger Vereinsstadel am westlichen Ortsrand errichtet werden? "Warum sollte man den Platz neben dem Kindergarten verbauen?", fragte Gemeinderat Franz Ziegelmeier. Er war sich dabei einig mit Peter Neidl und Carl Graf zu Eltz. "Man sollte aber anfangen mit einer Planung", warf Harald Saffert in die Debatte.

Bauvoranfrage läuft

Wie geht es nun weiter? Geschäftsleiter Peter Fleißner riet, die beiden zur Diskussion stehenden Areale zum Gegenstand einer Bauvoranfrage zu machen. So geschieht es nun auch. Danach wird sich der Bauausschuss des Gemeinderats mit den Ergebnissen zu befassen haben. Wobei die Suche nach einem möglichen anderen Standort nicht abgeschlossen ist.
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