Bürgermeister vereidigt zwei neue Feldgeschworene - Drei Bauanträge genehmigt
Ein Amt auf Lebenszeit

Lokales
Fensterbach
06.11.2015
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Kaum im Amt, muss der neue Fensterbacher Bürgermeister Christian Ziegler auf einen Lehrgang. Der Gemeinderat erteilte ihm bei seiner Sitzung den Auftrag, einen Kurs für Standesbeamte zu besuchen. Danach kann er Trauungen im Rathaus vornehmen.

Freude und Trauer lagen eng beieinander bei dieser Konferenz. Zunächst gedachten die Räte des vor wenigen Tagen verstorbenen Ludwig Raab. Kurz zuvor erst war die Nachricht vom Tod der lange Jahre in Dürnsricht wohnenden und zuletzt in Franken lebenden Annehilde Barta eingetroffen. Sowohl sie als auch Raab hatten dem Gemeinderat in zurückliegenden Legislaturperioden angehört.

Große Verantwortung

Der Bürgermeister vereidigte die neuen Feldgeschworenen Martin Straller und Martin Wisgickl. Dazu war aus Nabburg der Leitende Vermessungsdirektor Engelbert Zollner gekommen. Er unterstrich: "Beim Feldgeschworenen handelt es sich um das älteste Ehrenamt Bayerns." Das Amt gelte auf Lebenszeit, es sei sehr verantwortungsvoll und bringe ein enges Zusammenwirken mit den Vermessungsbehörden mit sich.

Danach rückte Gemeinderat Uli Bauriedl aus Högling in den Mittelpunkt. Bürgermeister Ziegler händigte ihm eine Dankurkunde des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann aus und würdigte bei seinem Glückwunsch die bisher 19-jährige Tätigkeit Bauriedls im Plenum. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde darüber informiert, dass ein sogenannter Spindelmäher zum Preis von rund 30 000 Euro gekauft wurde. Die Auslieferung erfolgt in den ersten Monaten des kommenden Jahres.

Dank an Josef Sturm

Seine erste Sitzung nutzte Bürgermeister Christian Ziegler zum Dank an seinen Stellvertreter Josef Sturm. Vor allem würdigte er dessen Arbeit in der Zeit nach dem Tod von Bürgermeister Hans Schrott. Josef Sturm hatte bis zu Zieglers Vereidigung die Amtsgeschäfte geführt.

Der Gemeinderatssitzung war eine Zusammenkunft des Bauausschusses vorausgegangen. Dabei erhielten drei Anträge des Unternehmens Godelmann das gemeindliche Einvernehmen. Die Firma am Ortsrand von Högling will unter anderem Überdachungen für ihr Rohstofflager und für ihre Betonsteinprodukte schaffen.
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