Die Zahl der Schulanfänger wird zwar im Jahr 2015 steigen. Trotzdem gibt es wohl keine zusätzliche Klasse im Bereich des
Kaum zusätzliche Klasse

Lokales
Fensterbach
01.12.2014
0
0
Schulverbands Fensterbach.

(hou) Das Gremium, dem Kommunalpolitiker aus den Gemeinden Schmidgaden und Fensterbach angehören, hat sich neu konstituiert. Künftig haben fünf Mitglieder Stimmrecht. Bisher waren es drei.

Der Verband ist zwar klein, aber durchaus bedeutsam. "Denn immerhin geht es hier um unser wichtigstes Gut. Und das sind die Kinder", sagte Bürgermeister Hans Schrott bei der Zusammenkunft in der Schule Dürnsricht. Schrott bleibt auch künftig Vorsitzender des Schulverbands, sein Stellvertreter ist der Schmidgadener Bürgermeister Josef Deichl. Das ergaben die Wahlen, die am Anfang standen.

Formalitäten mussten geregelt werden. Für ihre Abwicklung sorgte der Fensterbacher Verwaltungsleiter Peter Fleißner. Wichtig dabei: Im Verband haben künftig fünf stimmberechtigte Mitglieder einen Sitz. Fleißner riet zu einer solchen Erweiterung, auch im Hinblick auf die Meinungsvielfalt.

Neben den Bürgermeistern Schrott und Deichl befassen sich künftig die Schmidgadener Gemeinderätin Theresia Dobler sowie die Fensterbacher Gemeinderäte Dr. Jochen Zaremba und Florian Adam mit den zu regelnden Schulangelegenheiten. Die Verbandsräte gaben sich einmütig eine Geschäftsordnung und billigten auch den Entwurf einer Verbandssatzung. Die Entschädigungssatzung sieht vor, dass der Vorsitzende 80 Euro pro Jahr bekommt, sein Stellvertreter 40, die anderen drei Räte jeweils 25 Euro.

Erich Vier, Leiter der Grundschule in Dürnsricht, sprach von momentan 122 Schülern und prognostizierte für 2015 zahlenmäßige Zuwächse bei den Erstklässlern. Wird es dann womöglich sieben statt bisher sechs Klassen geben?, wurde gefragt. Er war skeptisch: "Das Schulamt tendiert dazu, es bei sechs Klassen zu belassen." Und das, wie die Verbandsräte erkennen ließen, bei steigenden Schülerzahlen.

Ebenfalls von Interesse war die Information Viers, dass die Übertrittsquote an weiterführende Schulen 76 Prozent beträgt. Durchaus respektabel, meinten die Räte anerkennend. Zwar nicht für die Mittelschule in Schmidgaden. "Wohl aber", wie Verbandsvorsitzender Schrott anmerkte, "für die Weiterbildung von Kindern aus unseren Gemeinden."
Weitere Beiträge zu den Themen: Mittelschule (11033)Schulamt (1548)12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.