Fensterbacher Senioren auf dem Mariahilfberg
In Gottes Hand

Viele Senioren aus Fensterbach und den umliegenden Pfarreien feierten gemeinsam einen Gottesdienst auf dem Mariahilfberg. Bild: nib
Lokales
Fensterbach
06.07.2015
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Bei hochsommerlichen Temperaturen machten sich über 50 Senioren aus der Pfarrei Dürnsricht-Wolfring und der Expositur Högling mit dem Bus auf den Weg zum Mariahilfberg in Amberg. Bei der Festwoche feierten sie eine Messe. Die Plätze in der Kirche und vor dem Freialtar waren fast alle besetzt.

Pfarrer Michael Hoch hielt den Gottesdienst und eröffnete seine Predigt mit der provokanten Bemerkung: "Das ist doch kein Leben mehr!" Diesen Satz höre man in der Spaßgesellschaft häufig dann, wenn jemand alt geworden, krank oder behindert sei, "oder wenn sonst etwas im Leben schief läuft". Für Christen müsse ein anderes Denken gelten, sagte der Geistliche. "Jeder Mensch hat seinen Wert, jeder Mensch ist in Gottes Hand", stellte er fest. Maria habe unter dem Kreuz zutiefst erfahren müssen, dass es keine Liebe ohne Leiden gebe. Gerade schwerstkranke und behinderte Menschen vermittelten ihren Betreuern und Helfern immer wieder, dass jedes Leben lebenswert sei.

Nach dem Gottesdienst stärkten sich die Teilnehmer in einem der Bierzelte. Unter den Teilnehmern aus den Nachbarpfarreien entdeckten die Senioren dabei so manchen Bekannten und Verwandten. Die beiden Organisatoren Marga Heimler und Rita Zollbrecht stellten bei der Rückfahrt fest, dass der Mariahilfberg seine Anziehungskraft bei den Senioren nicht verloren habe.
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