Garten für die Krippenkinder

Der Kindergarten in Högling bräuchte Platz für einen nahe am Haus liegenden "Krippengarten". Der Gemeinderat begab sich deshalb vor Ort und diskutierte über eine mögliche Lösung. Bild: Houschka
Lokales
Fensterbach
20.03.2015
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Das Problem ist erkannt, nun muss nach einer Lösung gesucht werden. Der gemeindliche Kindergarten im Ortsteil Högling bräuchte einen nahe am Gebäude liegenden Garten für seine Krippenkinder. Eine Lösung würde sich anbieten. Doch zunächst muss abgewartet werden, ob aus brandschutztechnischen Gründen keine Hürden bestehen.

Sehr groß braucht er ja nicht zu sein, dieser Garten für die Allerkleinsten. Aber sein Standort, bisher ein wenig abseits auf dem Grundstück installiert, müsste sich nahe am Gebäude befinden. Vor seiner Sitzung im Wolfringer Rathaus besichtigte der Gemeinderat unter Führung von Bürgermeister Hans Schrott das Anwesen. Dabei stellte sich heraus: Der Garten könnte gleich angrenzend an das "Haus für Kinder" geschaffen werden, wenn man die bisher dort existierenden Parkplätze dafür "opfert".

Grundsätzlich hätte das Plenum nichts einzuwenden. Doch es könnte sein, dass es aus Gründen des Brandschutzes Bedenken dagegen gibt. Eine Besichtigung durch den Schwandorfer Kreisbrandrat Robert Heinfling und eines Brandschutzbeauftragten steht bevor. Deren Meinung soll nun zunächst abgewartet werden. Erfreuliches ergab sich am Rande des Ortstermins: Eine dringend gesuchte zusätzliche Erzieherin hat sich bei der Kindergartenleitung gemeldet. Sie könnte in sechs Wochen anfangen.

Um den Kindergarten und drei vom Elternbeirat gestellte Anträge drehten sich auch die Debatten bei der Sitzung im Rathaus. Dabei ging es zunächst um eine jährliche Bedarfsermittlung und -planung für die Einrichtung. Das wurde zugesagt. Zur befristeten Einstellung einer Teilzeit-Bürokraft kommt es nicht. Dafür, so Verwaltungsleiter Peter Fleißner, bekäme die Gemeinde keine Zuschüsse. Folglich müssten alle Kosten auf die Kindergartenbeiträge umgelegt werden. Der dritte Antrag konzentrierte sich auf die Außenanlagen für Krippenkinder. Eine Beratung darüber wurde zurückgestellt, da nun erst die Meinung der Brandschutzexperten abzuwarten ist.

Aus einem staatlichen Topf, der sich "Qualitätsbonus plus" nennt, gibt es heuer 5800 Euro für den Kindergarten. Per einstimmigem Beschluss nahm das Plenum diese finanzielle Zuwendung an.
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