Gemeinde braucht ein Angebot für die Industrie
Bemühen um Betriebe

Lokales
Fensterbach
15.10.2015
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Die Gemeinde verfügt bis heute über kein Gebiet, auf dem Industriebetriebe angesiedelt werden können. Wer nachfragt, müsste auf Nachbarkommunen verwiesen werden, obwohl Fensterbach selber ja auch in unmittelbarer Autobahnnähe liegt. Soll das auf die Dauer so bleiben?

Nein, meint Christian Ziegler. Mit Eigentümern, die in Frage kommende Grundstücke besitzen, möchte er in direkten Kontakt treten. Er will sie nicht nur anschreiben, sondern sich um ihre Abgabebereitschaft in persönlichen Gesprächen bemühen. Es könne sich da durchaus was tun, zum Beispiel in Richtung Freihöls oder Schafhof.

Das Thema stuft der Wolfringer Kandidat ganz hoch ein, deshalb will er da auch unbedingt dran bleiben. Eine Kommune, die ihren Einwohnern etwas bieten möchte, brauche nämlich so viele Arbeitsplätze als möglich. Sie kämen freilich nicht von selber, da müsse man schon immer wieder nachhaken und mit Interessenten reden.

Auch Dr. Marlene Groitl sieht da Handlungsbedarf. Sie hat hauptsächlich zwei Gebiete im Auge. Das eine liegt neben dem Betonwerk Godelmann am Ortsrand von Högling. Dort will sie Gespräche führen. Die zu veranschlagenden Preise seien zwar zunächst horrend hoch gewesen, jedoch langsam aber sicher würden sie sich auf ein Normalniveau reduzieren. Fest stehe, die Kommune müsse für diese Aufgabe in Zukunft mehr Geld in die Hand nehmen als bisher.

Der zweite Bereich, der ihrer Meinung nach in Frage käme, liegt in Dürnsricht: auf dem Gelände des einstigen Betonwerkes Sebald. Auch dort müsse über die Zukunftspläne gesprochen werden. Nur so könne es gelingen, Platz zu schaffen für junge oder überhaupt neue Unternehmen.
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