Gemeinderat von Fensterbach gedenkt Hans Schrott
Trauer prägt Sitzung

Einen Tag nach dem Tod von Hans Schrott gedachte der Fensterbacher Gemeinderat bei einer schon lange anberaumten Sitzung im Rathaus seines verstorbenen Bürgermeisters. Als Stellvertreter hob Josef Sturm hervor: "Er hat sich mit aller Kraft für die Bevölkerung eingesetzt." Bild: hou
Lokales
Fensterbach
16.07.2015
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Die Gemeinderatssitzung war seit langem anberaumt. Als sie stattfand, fehlte einer. Einen Tag zuvor war die Nachricht vom Tod von Bürgermeister Hans Schrott (61) eingetroffen. Geprägt wurde die Sitzung deshalb von einem mit Trauerflor versehenen Bild des Verstorbenen, gesäumt von einem Blumengebinde und einer Kerze. Es lag ein Kondolenzbuch auf.

Als Schrotts Stellvertreter Josef Sturm das Wort ergriff, erhoben sich die Räte zum Zeichen des Respekts vor einem Mann, der nahezu zwei Jahrzehnte an der Spitze von Fensterbach gestanden hatte. Sturm rief in Erinnerung, als 2012 der Bürgermeister von einer schweren Erkrankung erfuhr, die ihn nahezu ansatzlos an den Rollstuhl fesselte. Im Beisein von Schrotts Sohn Peter sagte Sturm: "Trotz seines Handicaps setzte er sich mit all seiner Kraft für die Gemeinde Fensterbach und ihre Bürger ein". Er fuhr fort: "Mit bewundernswertem Lebenswillen und großer Zuversicht bewältigte er seinen letzten Lebensabschnitt. Nun trauert unsere Gemeinde um ihren Bürgermeister."

Hans Schrott wird am Freitag auf dem Friedhof von Dürnsricht beigesetzt. Das von Pfarrer Michael Hoch zelebrierte Requiem beginnt um 15 Uhr. Die Trauerreden werden in der Kirche gehalten. Mit dem Tod des Bürgermeisters muss es eine Neuwahl geben. Das Landratsamt Schwandorf hat dafür den Sonntag, 20. September, festgesetzt.
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