Gezielte Hilfe für Uganda

Lokales
Fensterbach
07.10.2014
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Eine kleine KAB-Gruppe aus der Diözese Regensburg reiste mit einer Gruppe der Diözese Rottenburg-Stuttgart im August nach Uganda. Neben gemeinsamen Unternehmungen standen vor allem die unterstützten Projekte im Mittelpunkt.

Bei der Herbstversammlung des Ausschusses "Internationale Solidarität" des Diözesanverbandes Regensburg standen die vielfältigen Erkenntnisse der Ugandareise 2014, die Möglichkeiten, sich für Flüchtlinge und Asylanten zu engagieren, und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zur Diskussion.

Vorsitzender Hans Weinzierl berichtete für den verhinderten Teilnehmer Kurt Zügner über die Ugandareise und belegte die vielfältigen Eindrücke der Reise mit Bildern. Die Wasser- und Bauprojekte, sowie das Berufsbildungszentrum Butende standen im August auf dem Terminkalender und wurden eingehend begutachtet. In Gesprächen mit den Verantwortlichen vor Ort wurde die zukünftige Vorgehensweise eingehend besprochen. Ein großer Anteil der zur Verfügung stehenden Zeit wurde für die Solarenergie und Photovoltaik eingeplant. Die Besucher aus Deutschland brachten die neuesten Solarlichtanlagen mit und installierten sie in einigen Häusern. Um Energie für gutes Licht umweltfreundlich zu erzeugen, wurden Solarpaddeln aufgebaut. Das Berufsbildungszentrum Butende wird die Betreuung und weiteren Ausbau übernehmen.

Über den Seniorenexpertenservice (SES) ist Franz Neblich aus Köblitz, als Elektromeister und ehemaliger Lehrer an der Berufsschule Weiden nach Uganda gereist, um die dortigen Lehrer und das Fachpersonal zu schulen. Der Vertrieb der Hausversorgungen wird von Butende und dem KAB-Sekretariat übernommen werden.

Die Solarleuchten sollen die vielbenutzten Kerosinlampen ersetzen, denn Kerosin ist umweltschädlich und teuer. Finanziell zahlen sich die Anschaffungskosten von 100 Euro schnell ab.
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