Innerhalb kürzester Zeit hat der in Trisching ansässige Planer Helmut Schatz einen Entwurf für die Erweiterung des Kindergartens in Högling präsentiert. Die Vorlage fand große Anerkennung - zunächst bei der Regierung der Oberpfalz, nun auch im Gemeinderat.
Hort-Anbau kommt an

Lokales
Fensterbach
16.07.2015
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(hou) Bei der Sitzung des Plenums im Wolfringer Rathaus erläuterte Schatz seine Planungen. Er sprach von einer vorläufigen Kostenschätzung, die sich auf 640 000 Euro beläuft. Schatz beschrieb den Anbau, der in westlicher Richtung auf einer Hanglage an das bisher bestehende Gebäude erfolgen wird, sprach von mehreren neuen Räumen und informierte auch, dass eine Behindertentoilette mit vorgesehen sei.

Mit großem Wohlwollen

"Wir müssen nun zusehen, dass auch die Fördermittel stimmen", ließ der die Sitzung leitende Vizebürgermeister Josef Sturm vernehmen. Er berichtete von einem Gespräch bei der Bezirksregierung und ließ verlauten, dass man dort die Planung mit großem Wohlwollen begrüßt habe. Dies sei, sagte Sturm, auch mit Blick auf die vorgesehene Mittagsbetreuung erfolgt.

Container kommen

Der Erweiterungsbau und die dazu notwendigen Planungen waren noch unter der Führung des vor wenigen Tagen verstorbenen Bürgermeisters Hans Schrott auf den Weg gebracht worden. Das Projekt ist notwendig, weil in den kommenden Jahren mit einer steigenden Zahl von Kindern zu rechnen ist, die den Hort in Högling besuchen.

Bereits im Vorfeld war 2. Bürgermeister Josef Sturm zusammen mit einer Abordnung aus Fensterbach in einen Ort bei Kulmbach gefahren. Dort wurden drei Container zu einem günstigen Preis erworben, die nun während der Bauarbeiten als Ausweichquartier für die Kinder dienen werden. Den Transport dieser Container wird die in Högling niedergelassene Firma Godelmann kostenlos übernehmen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde erneut über den Bau eines Leichenhauses auf dem Friedhof in Wolfring beraten. Im Vergleich zu zahlreichen vorangegangenen Debatten war die Diskussion diesmal relativ kurz. "Wir sollten nun Ja oder Nein sagen", ließ Vizebürgermeister Josef Sturm vernehmen und fuhr fort: "Vom Finanziellen her ist alles besprochen." Das Projekt - dies zur Erinnerung - soll rund 200 000 Euro kosten.

Einstimmig genehmigt

Es gab nur wenige Redebeiträge. Dann wurden die Pläne einstimmig auf den Weg gebracht. Sie gehen nun an das Landratsamt zur Genehmigung. Danach können die Arbeiten ausgeschrieben werden.

Wenn auch dazu ein Ergebnis vorliegt, kann mit der Errichtung des Leichenhauses womöglich noch heuer begonnen werden. Allerdings beinhaltet der Gemeinderatsbeschluss auch, dass sich der Bauausschuss das Recht vorbehält, in Einzelfragen noch Änderungen vorzunehmen. Das könnte womöglich im Herbst geschehen.
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