Jagdgenossen wollen Abschussgenehmigung
Biber macht Probleme

Lokales
Fensterbach
19.03.2015
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Die Jagdgenossenschaft Wohlfest investiert einen Teil des Jagdpachtschillings in ein neues Jagdkataster und in den Wegebau.

Jagdvorstand Simon Raab konnte die Jagdgenossen zur Jagdversammlung mit Jagdessen im Gasthaus "Zur Linde" in Jeding begrüßen. Der Biber breitet sich entlang des Fensterbachs aus und macht mehr und mehr Probleme, berichtete der Vorstand in seinem Tätigkeitsbericht. Deshalb wäre eine Abschussgenehmigung wünschenswert. Jagdpächter Georg Schmid verwies darauf, dass hier die Geschädigten selbst tätig werden und über den Biberbeauftragten des Landkreises die Genehmigung beantragen müssen.

Mit einem Teil des Jagdpachtertrags wird in ein neues Jagdkataster finanziert. Dies erleichtert, darin sind sich Jagdgenossen und Jagdpächter einig, die Orientierung und die Grenzfindung im Revier. Die Versammlung griff den Vorschlag eines Jagdgenossen auf, einen weiteren Teil des Jagdertrags in den Wegebau zu investieren. Hier besteht Handlungsbedarf so die Begründung und auch die Gemeinde soll neben den Jagdgenossen einen Beitrag zum Unterhalt leisten. Deshalb wurde der mögliche Auszahlungsbetrag auf fünf Euro je Hektar begrenzt. Der erforderliche Beschluss für die Auszahlung, sowie weitere 500 Euro für die Aufstellung eines neuen Jagdkatasters zu verwenden und den restlichen Betrag für den Wegebau zurück zu halten, erfolgte einstimmig.

Zufrieden zeigte sich Jagdpächter Georg Schmid: "Das Jagdjahr hat gut gepasst!" Der Wildbestand sei auf einem guten Niveau stabil und der Abschussplan konnte erfüllt werden. Der Mais ist weiterhin ein Magnet für Schwarzwild und einen Schadensfall galt es regulieren. In diesem Jahr konnte durch die gute Zusammenarbeit zwischen Jagdgenossen und Jagdpächter vier Abschüsse bei der Maisernte getätigt werden. Als Zeichen seiner Integration in die Dorfgemeinschaft wertete Schmid die Einladung zur Schauermesse.
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