Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins - Derzeit 255 Mitglieder
Wichtige Hilfe für die Helfer

Kerstin Neidl. Bild: nib
Lokales
Fensterbach
31.01.2015
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Der Krankenpflegeverein Fensterbach unterstützte mit seinen Beiträgen im vergangenen Jahr wieder die Caritas- Sozialstation in Nabburg, damit diese ihren Dienst trotz gekürzter Kranken- und Pflegekassenmittel aufrecht erhalten kann. Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim in Knölling freute sich der Vorsitzende Simon Strähl, dass sich die finanzielle Situation der Sozialstation durch die finanzielle Unterstützung seitens der Kirchenstiftungen wieder etwas gebessert habe.

Der Verein zähle aktuell 255 Mitglieder und konnte einen Neuzugang verzeichnen. Generell zwinge die Entwicklung bei den Mitgliederzahlen die Krankenpflegevereine, sich über die Gewinnung neuer Mitglieder Gedanken zu machen. Interessiert verfolge man deshalb die Auswirkungen der Beitragsänderung des Krankenpflegevereins Nabburg auf die Mitgliederzahlen. Die Caritas-Sozialstation in Nabburg feierte ebenso wie der Krankenpflegeverein Fensterbach im vergangenen Jahr das 30-jährige Bestehen. Dankbar zeigte sich Strähl auch über zwei finanzielle Zuwendungen von der Raiffeisenbank im Naabtal und den Dorfvereinen aus Högling, die der Sozialstation Geld aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes für die Betreuung von Demenzkranken zur Verfügung gestellt hatten.

Pflegedienstleiterin Kerstin Neidl sagte im Anschluss, dass die Sozialstation aktuell 170 Patienten im Altlandkreis Nabburg betreue und damit das größte Einzugsgebiet in der Diözese Regensburg habe. Rund eine halbe Million Kilometer legen die Pflegekräfte pro Jahr zurück. Der Krankenpflegeverein leiste je nach Pflegestufe Zuzahlungen zum Pflegegeld oder übernehme die Kosten, wenn keine Einstufung erfolgt. Anschließend ging die Sprecherin auf die Veränderungen durch das neue Pflegestärkungsgesetz ein. So gebe es Betreuungsgeld oder Zuschüsse zur Verhinderungspflege. Neidl verwies auch auf die seit Oktober 2014 angebotenen zusätzlichen Betreuungsleistungen oder die seit November bestehende Betreuungsgruppe.

"Besonders die Betroffenen wissen, wie wertvoll der Dienst der Caritas-Sozialstation ist, denn wenn ich ihn brauche, dann ist er da" betonte Bürgermeister Johann Schrott in seinem Grußwort. Auch Pfarrgemeinderatssprecherin Sandra Schieder schätzte die wichtige Arbeit des Vereins. Junge Menschen sollten sich ebenfalls Gedanken über eine Mitgliedschaft machen, denn Krankheit könne einen zu jeder Zeit treffen.
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