Markus Schwarz Nachfolger von Josef Sturm
Harmonische Jagd

Der neue Jagdvorsteher Markus Schwarz (links) und sein Vorgänger Josef Sturm (rechts) ehrten Jagdpächter Ekkehard Zink. Bild: nib
Lokales
Fensterbach
04.04.2015
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Seine letzte Jagdversammlung eröffnete der Jagdvorsteher Josef Sturm im Gasthaus Hellerbrand. Nach 38 Jahren kandidierte er nicht mehr und stellte mit Markus Schwarz einen Kandidaten vor, dem die Versammlung bei den Neuwahlen auch bei nur zwei Enthaltungen das Vertrauen aussprach. Bei seinem Rückblick erinnerte Sturm an die Termine des abgelaufenen Jahres. Dabei hob er den zweiten Teil der Revierbegehung, den Abend für die Frauen und das "Spiel ohne Grenzen", das die Dorfvereine während Kinderferienprogramms angeboten hatten, hervor.

Bei der Abstimmung über die Verwendung des Jagdpachtertrags gab es keine Diskussionen über die Finanzierung des Abends für die Frauen und Anschaffung von Schotter für den Wegebau. Über die Höhe der Auszahlung hatte die Versammlung die Entscheidung zwischen dem Vorschlag der Vorstandschaft, 4,50 Euro je Hektar auszuzahlen, und dem Vorschlag aus der Mitte der Versammlung, die Auszahlung bei 5 Euro zu belassen. Die Mehrheit entfiel auf den Vorschlag der Vorstandschaft.

Das Ergebnis der Neuwahl: Jagdvorstand Markus Schwarz, Stellvertreter Albert Hausmann, Kassier Erwin Ruidisch, Schriftführer Heinrich Niebauer, Beisitzer Martin Schönberger und Vitus Schönberger, Kassenprüfer Florian Adam und Johann Ries.

Bürgermeister Johann Schrott lobte den neuen Jagdvorsteher für seine Bereitschaft, das Ehrenamt zu übernehmen. Er könne sich noch gut an das Jahr 1990 erinnern, so Jagdvorsteher Josef Sturm, als es darum ging, die Höglinger Jagd neu zu vergeben. Das große Interesse daran spiegelte sich insbesondere in der Anwesenheit von 97 der 115 Jagdgenossen. Die Jagd ging vor 25 Jahren an Ekkehard Zink. Sturm hob die Zusammenarbeit in dieser Zeit hervor: "Es gab nicht einen Streit". Die anstehenden Themen konnten dank der kurzen Wege einvernehmlich gelöst werden. Auch bei den Veränderungen durch den Bau der Autobahn oder der Verlängerung der Pachtverträge habe man gemeinsame Lösungen gefunden.

Sturm und Schwarz überreichten dem Jagdpächter eine Urkunde und ein Geschenk. Der Jagdpächter Ekkehard Zink bestätigte die gute Zusammenarbeit mit dem Jagdvorstand und den Jagdgenossen und auch den Jägern in den Nachbarrevieren. Auch seine Mitjäger sind bereits seit vielen Jahren im Revier unterwegs und leisten ihren Beitrag zum harmonischen Miteinander. Zink gab einen kurzen Überblick über das Jagdjahr. Im Revier sei nur gelegentlich Schwarzwild aufgetreten, der Abschussplan konnte erfüllt werden. Er bat darum das Auftreten von Schwarzwild unverzüglich zu melden.
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