Mit viel Musik durchs Jahr

Lokales
Fensterbach
07.03.2015
14
0

Die Jugendblaskapelle hat keine Nachwuchssorgen. "Wir profitieren seit Jahren von der musikalischen Früherziehung", freute sich Vorsitzender Hubert Schleicher bei der Jahreshauptversammlung. Während die Jüngsten bereits einige Auftritte hatten, endete bei den Ehemaligen eine Ära.

Insgesamt zählt die Jugendblaskapelle (JBK) 332 Mitglieder. Davon sind 89 in den verschiedenen Altersklassen aktiv. Dirigent Franz Schleicher blickte zunächst auf die musikalischen Höhepunkte des vergangenen Jahres zurück. Dabei erinnerte er an die Serenade auf dem Dorfplatz in Wolfring und das Jahreskonzert, das die Gesamtkapelle gemeinsam mit der Nachwuchskapelle gestaltet hat. Den musikalischen Jahresabschluss bildete das Adventskonzert mit dem Kirchenchor. Probenfleißigste waren im vergangenen Jahr Hubert Schleicher, Christina Schleicher, Daniela Lippert und Wolfgang Langer. Beim Nachwuchs kamen Simon Scheuerer, Schleicher Marie und Anna Bauer am meisten zu den Proben.

13 neue Musiker

Christina Meier berichtete, dass die Bläserklasse 2014 Anfang des vergangenen Jahres mit 13 Musikern begonnen hat. Mit der Waldweihnacht sowie dem Vorspielnachmittag absolvierte der Nachwuchs bereits die ersten Auftritte. Alwin Heim, Dirigent der Bläserklasse 2012, blickte ebenfalls auf einige Auftritte zurück. 24 Mitglieder zählt das Ehemaligen-Orchester (EOF) laut Hans-Peter Jäntsch-Weber. Im vergangenen Jahr gab es einen Wechsel an der Spitze: Der langjährige Leiter Edi Zinkl übergab den Dirigentenstab an Josef Kirchberger. 13 Einsätze hatte das EOF zu absolvieren.

Die Jugendwarte blickten auf verschiedene musikalische und gesellschaftliche Termine zurück. Laut Gabriele Scheuerer zählt die musikalische Früherziehung 25 Mitglieder, die sich in Früherziehung und Melodika-Gruppen aufteilen. Auftritte für die Eltern und bei der Rockweihnacht waren die Höhepunkte. In seinem Ausblick erwähnte Vorsitzender Hubert Schleicher unter anderem die Serenade am 9. Mai gemeinsam mit "Bolg und Blech", den Besuch einer Probe des Staatstheaters in Nürnberg sowie das Herbstkonzert, das auf den 31. Oktober vorverlegt wurde.

Lob für Ehrenamt

Es sei schwierig, jemanden für ein Ehrenamt zu finden, stellte Pfarrer Michael Hoch in seinem Grußwort fest. Jeder, der sich einsetze, verdiene Respekt und Anerkennung. Bemerkenswert ist laut Bürgermeister Johann Schrott die große Anzahl von Terminen, die die ehrenamtlich tätigen Musiker und Funktionäre leisten.

Der Bezirksvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Gerhard Engel, stellte auch das Ehrenamt in den Vordergrund seiner Ausführungen. Obwohl von den Politikern viel gewürdigt, fehle es an klaren gesetzlichen Grundlagen für diesen Dienst an der Allgemeinheit. Kreisvorsitzender Joseph Ferstl war froh, dass der Kreisverband immer wieder auf die Unterstützung durch die JBK zählen könne.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.