Mit Weitblick in die Zukunft

Auf einem 10 000 Quadratmeter großen Grundstück werden zwei Bauwerke entstehen: Ein Dispositionsgebäude zur Auftragsabwicklung für eintreffende Lastzüge und ein Haus, in dem sich wartende Fernfahrer aufhalten und erfrischen können. Außerdem werden Lkw-Stellflächen eingerichtet. Bild: Steinbacher
Lokales
Fensterbach
17.10.2014
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Planung und Umsetzung des Projektes mussten sein. Es ordnet die Betriebsabläufe beim Höglinger Betonsteinhersteller Godelmann weiter und sorgt dafür, dass lange Lkw-Reihen auf dem Werksgelände und bis vor die Unternehmenstore hinaus im Frühjahr 2015 der Vergangenheit angehören.

Zur Godelmann-Logistik gehört es, tonnenschwere Fracht auf den Weg zu Zielen in ganz Deutschland und mitunter auch weit über die Republikgrenzen hinaus zu bringen. Bedeutet: Stein muss mit Lastzügen transportiert werden. Diese Trucks stauten sich bisher oft und ihre Fahrer hatten in den Kabinen längere Zeit zu warten, bis sie mit der Beladung an der Reihe waren. Wartezeiten sind auch künftig nicht zu vermeiden. Allerdings in sehr geordneten Bahnen.

Quartier für Fahrer

Gleich neben den Werkstoren nördlich von Högling (Gemeinde Fensterbach) gibt es ein 10 000 Quadratmeter großes Grundstück, das eine Art Waldbewuchs hatte. Die Bäume sind zwischenzeitlich gerodet, um Platz zu schaffen für zwei Baumaßnahmen. An der Stirnseite entsteht ein Dispositionsgebäude, vorgelagert wird es Warte- und Parkbereiche für 20 Lastzüge geben. Für deren Fahrer soll ein Haus gebaut werden, in dem sie ihre Ruhezeiten einhalten, mitgebrachte Mahlzeiten zu sich nehmen und duschen können. Fernseher, Getränkeautomaten, Toiletten und eine Küchenzeile gehören mit dazu. "Wirklich notwendig", sagt Unternehmer Bernd Godelmann jun. und ergänzt, diese Maßnahme sei ein Stück Kundenservice.

Im Dispositionsgebäude, dessen Pläne eine womöglich später zu realisierende Aufstockung mit enthalten, wird Platz für vier bis sechs Leute geschaffen, die den Belade-Ablauf abwickeln. Sie nehmen Abholaufträge entgegen, geben Ladescheine aus und wickeln das Geschäft nach erfolgter Beladung auf dem Werksgelände ab, wenn die Lastzüge ihre Rücktour antreten. Das Gesamtprojekt kostet einen höheren sechsstelligen Betrag.

Die 16. Halle

Godelmann hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich expandiert. Damit stieg auch die Zahl der Mitarbeiter. Für sie sollen nun, auch in dem genannten Bereich, 108 befestigte Parkplätze entstehen. Das könnte womöglich reichen, doch zu Zeiten der Schichtwechsel entstehen oft Engpässe. Von daher will die Unternehmensleitung dafür sorgen, dass auf einem weiteren Areal weitere 100 Stellmöglichkeiten eingerichtet werden. Das Grundstück dazu befindet sich bereits im Besitz der Firma. Dass die Bediensteten dafür nichts bezahlen, ist laut Bernd Godelmann "selbstverständlich".

27 Hektar umfasst die unmittelbar neben der Autobahn A 6 liegende Werksfläche, unterdessen stehen dort 15 Hallen. "Wir errichten nun eine weitere 1500 Quadratmeter große Halle", schildert Bernd Godelmann jun. die Planungen der Unternehmerfamilie. Mit diesem Bauwerk kann, ebenfalls bis zum Frühjahr 2015, die Kapazität zur Fertigung von sogenannten Sonderbauteilen verdoppelt werden. Auch das ist ein zukunftsorientierter Schritt.
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