Unzufrieden mit dem Angebot

Lokales
Fensterbach
17.03.2015
0
0

Bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Hellerbrand nutzen Eltern die Gelegenheit, um ihr Problem an den Mann zu bringen. Zum wiederholten Mal wiesen sie auf knappe Ressourcen bei den Vormittagsplätzen im gemeindlichen Kindergarten hin.

(nib) Der gemeindliche Kindergarten in Högling ist an der Grenzen seiner Kapazitäten angelangt. Vor allem auch, weil die Nachmittagsgruppe kaum genutzt wird, sind die Plätze am Vormittag knapp. "Die beiden vorhandenen Gruppen sind in diesem Jahr bereits überfüllt und nächstes Jahr wird es noch schlimmer", lautete die Feststellung der betroffenen Eltern, die nach den vorliegenden Anmeldungen die Nachmittagsgruppe für überflüssig halten und für eine weitere Vormittagsgruppe plädieren.

Man bemühe sich, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und jedem Kind den Besuch des Kindergartens zu ermöglichen, kam als Antwort von der ebenfalls anwesenden Kindergartenleitung.

An die Wege geackert

Der Zustand der Wege war ebenfalls ein Thema auf der Versammlung. Zum einen kam der Hinweis, dass es aktuell für den ländlichen Wegebau Fördergelder gebe, die genutzt werden sollten. Weiter wurde moniert, dass die Jagdgenossenschaften zwar ein Räumschild für die Instandhaltung der Wege angeschafft, dies aber in Högling noch nicht gesehen wurde und vielerorts bis unmittelbar an die Wege geackert und damit das Parkett mehr und mehr zerstört wird. Bürgermeister Johann Schrott bestätigte auf Nachfrage, dass das Thema Feuerwehrhausneubau in Högling immer noch aktuell ist.

2384 Einwohner

Zu Beginn der Versammlung stellte der Bürgermeister die aktuellen Zahlen der Gemeinde vor. Positiv bewertete er den Rückgang der Pro-Kopf-Verschuldung von über 1500 Euro im Jahr 2011 auf nunmehr rund 890 Euro. Damit befinde sich die Gemeinde wieder im Bereich des Landkreisdurchschnitts. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass in den letzten vier Jahren keine neuen Schulden aufgenommen wurden, betonte Schrott. Der Haushaltsentwurf für 2015 sehe im Verwaltungshaushalt rund 3,4 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt 1,4 Millionen Euro vor.

Breitband und Kanal

Bei der Einwohnerentwicklung konnte man seit der letzten Bürgerversammlung mehr Geburten als Sterbefälle, aber auch mehr Weg- als Zuzüge verzeichnen, so dass die Einwohnerzahl mit 2384 Einwohnern stabil blieb.

Den Breitbandausbau, den Kanal in der Schmidgadener Straße in Dürnsricht und den Leichenhausneubau erwähnte Schrott als die nächsten Aufgaben, die es anzugehen gelte.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.