Verblüffende Tricks

Siegerehrung beim Line-Wettbewerb: Tobi Engelmann, Josef Forissier und Moritz Zapp (von links) zeigt unser Foto.
Lokales
Fensterbach
12.11.2014
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Der Slopestyle-Mountainbiking-Wettbewerb lockte zahlreiche Fahrer und viele Zuschauer nach Knölling. Sie sahen dabei Könner auf dem Fahrrad.

Ausgelassene Stimmung boten die Akteure den mehreren hundert Besuchern, die den Weg zum Veranstaltungsort gefunden hatten, und sportliche Höchstleistungen waren notwendig, um am Ende den Tagessieg zu erringen. Bereits von weitem war die Partymusik zu hören, die das Eventfahrzeug mit seiner Anlage über das Gelände verbreitete. Viele Fahrer hatten sich nach Fensterbach auf den Weg gemacht und wie John New aus Innsbruck oder Max Mey aus Ingelheim zum Teil weite Anfahrtswege auf sich genommen um an diesem Ereignis teil zu nehmen.

Nach dem freien Einfahren am Vormittag hatten sich die zwanzig Starter für die Endrunde heraus kristallisiert. Zwei Stunden Zeit hatten diese dann Zeit, um die beste Line zu fahren. Nicht wenige Fahrer nutzten jedes der sechs Hindernisse, um einen neuen Trick zu zeigen, um möglichst viele Punkte bei der Jury zu sammeln. Wenn man den Ausführungen von Sprecher Magnus Baumann glauben darf, dann boten die Fahrer ein Niveau, wie man es auf den großen Show-Veranstaltungen kaum höher geboten bekommt. Am Ende standen bei Josef Forissier aus Montpellier die meisten Punkte zu Buche. Tobias Engelmann belegte Rang 2 und Moritz Zapp aus Frankfurt am Main landete am Ende auf Rang drei.

Best Trick hieß das Stichwort für die Fahrer, noch einmal ganz tief in die Trickkiste zu greifen. Der Applaus des Publikums, die Animation durch den Sprecher, aber vor allem die Konkurrenz motivierte jeden der zwanzig Fahrer, sein Bestes zu geben. Diese Fahrer scheinen ihren eigenen Deal mit der Schwerkraft zu haben, denn nur so sind Tricks wie Backflip Tailwhips oder threesixty Tailwhips möglich, die die Fahrer in Serie zeigten.

Ein Cork seventwenty war es dann auch, der Tobias Engelmann beim Best Trick den ersten Platz brachte. Josef Forissier belegte den zweiten Platz und Simon Hofstetter aus Bad Goisern landete auf Platz drei.

Zwischen den einzelnen Durchgängen galt es für die Fahrer auch mal mit Hand anzulegen, um die Strecke wieder auf Vordermann zu bringen. Erst die hereinbrechende Dunkelheit gebot den Fahrern Einhalt bei ihren Fahrten durch den Kurs.
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