Vortrag über die Kommunikation in der Familie
Auf anderen einlassen

Referentin Kathrin Hauser gab Hinweise zur Verbesserung der Kommunikation in der Familie. Bild: nib
Lokales
Fensterbach
08.12.2015
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Beim Familienbildungssonntag des Kreisverbandes Schwandorf der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) stand der Vortrag der Diplom-Religionspädagogin Katrin Hauser zum Thema "Kommunikation in der Familie - damit wir uns besser verstehen" im Mittelpunkt. Voraus ging ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche in Dürnsricht, den Landvolkpfarrer Michael Hoch gemeinsam mit Pfarrer Richard Salzl zelebrierten.

Im gut besuchten Jugendheim in Wolfring eröffneten die Kreisvorsitzende Monika Pürner und Ortsvorsitzender Thomas Schmid die Veranstaltung. Hauser ging auf die verschiedenen Ebenen der Familienkommunikation ein. Miteinander reden lernen sei kein abgeschlossener Prozess, sondern stelle eine lebenslange Herausforderung dar, meinte sie. Wie unterschiedlich die jeweiligen persönlichen Vorstellungen sind, zeigte ein kleines Experiment mit Fragen wie: Was ist eine große Entfernung? Oder: Wann dauert ein Telefongespräch lange? Hauser bezeichnete dies als "innere Landkarte" - die durch persönliche Erfahrungen geprägte Vorstellung von bestimmten Situationen, Ereignissen oder Gegenständen. "Immer wenn ich überlege, wie ein anderer sein könnte, beschreibe ich meine eigene Landkarte", stellte sie fest. Sprache schaffe aber auch Wirklichkeiten, und deshalb riet sie, Positives zu bestärken und Negatives bleiben zu lassen. Emotionen seien Teil einer funktionierenden Kommunikation, denn keine Emotionen seien ein Zeichen, dass man den Gegenüber nicht mehr ernst nehme.
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