Weichen neu stellen

Die Mitglieder des Ausschusses tagten in Wolfring unter der Leitung von Diözesansekretär Diakon Berthold Schwarzer (hinten rechts). Bild: nib
Lokales
Fensterbach
25.09.2015
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Bei der Herbsttagung des Ausschusses "Internationale Solidarität" war der Rückblick auf die zahlreichen Projekte in Uganda einer der Schwerpunkte. Daneben wurden auch zahlreiche Weichen für die nächsten Jahre gestellt und der Ausschuss neu gestaltet.

Der Arbeitsausschuss des Diözesanverbandes der KAB tagte unter der Tagesleitung von Diözesansekretär Diakon Berthold Schwarzer im Jugendhaus in Wolfring. Die geistliche Einstimmung übernahm Präses Michael Hoch aus Dürnsricht.

Kurt Zügner erstattete dem Ausschuss einen Bericht über seine Uganda-Reise im August. Er erzählte von seinen Erfahrungen und zukünftige Planungen, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung der Solarenergie für die Beleuchtung von Häusern und Wohnungen. Über die CWM (Catholic Workers Movement) der KAB in Uganda wurden in allen zwölf Diözesen Info- und Verkaufszentren gegründet.

Spenden für Heim nötig

Im Anschluss informierte Helma Endl als Verantwortliche für die Waisenkinder über die Patenschaften und deren Dauer sowie über den notwendigen Anbau des Transitory Homes in Kitovu. Da der Vorstand die Förderung des Anbaus für diese Mischung aus Heim und Berufsschule für Mädchen erst zugesagt und dann aufgrund der Flüchtlingslage wieder absagen musste, soll die Finanzierung jetzt aus Spendenmitteln eingeleitet werden. Die bisherige Aktion "Weihnachtskarten aus Uganda" hat die Zentrale des "Fairen Handels" in Amperpettenbach übernommen. Dort können die Karten bezogen werden.

Projekte stehen an

Helmut Endl, verantwortlich für die Berufsausbildung und Hilfen für das Luwanga Technical Institut in Butende (BTI), freute sich, dass die Zahl der Lehrlinge steige. Dringend erforderlich sind im BTI die Erweiterung der Wasserversorgung, die Erneuerung der sanitären Anlagen und die bauliche Absicherung des gesamten Areals.

Die Arbeitsausschüsse der Diözesanleitung werden alle vier Jahre neu eingerichtet und besetzt. Zukünftig wird es neben dem Schwerpunkt "Aktion Uganda" weitere Punkte geben, etwa Flüchtlinge oder Katastrophen, die der Ausschuss zu bearbeiten hat. Die Leitung werden der Diözesanvorsitzende Willi Dürr und als Hauptamtlicher Berthold Schwarzer übernehmen. Als Vertreter beim Weltnotwerk ist Agnes Kerscher für die Mitgliederversammlung und Helmut Endl für den Vergabeausschuss benannt.

An der Uganda-Plattform des Weltnotwerks werden Christine Hofer und Kurt Zügner teilnehmen.
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