Wieder mehr Abc-Schützen

Der Schulverband Fensterbach hat seine Führung gewählt: Vorsitzender ist der Fensterbacher Bürgermeister Hans Schrott, als sein Stellvertreter kam der Schmidgadener Bürgermeister Josef Deichl (links) ins Amt. Bild: hou
Lokales
Fensterbach
28.11.2014
0
0

Obwohl im nächsten Jahr mehr Kinder eingeschult werden, gibt es wohl keine zusätzliche Klasse. Der Schulverband Fensterbach konstituiert sich neu.

Der Schulverband, dem Kommunalpolitiker aus den Gemeinden Schmidgaden und Fensterbach angehören, setzt sich neu zusammen. Künftig haben fünf Mitglieder Stimmrecht. Bisher waren es drei. Ein zwar kleines, aber durchaus bedeutsames Gremium. "Denn immerhin geht es hier um unser wichtigstes Gut. Und das sind die Kinder", sagte Bürgermeister Hans Schrott bei der Zusammenkunft in der Schule Dürnsricht.

Schrott bleibt auch künftig Vorsitzender des Schulverbands, sein Stellvertreter ist der Schmidgadener Bürgermeister Josef Deichl. Das ergaben Wahlen, die am Anfang standen. Formalitäten mussten geregelt werden. Für ihre Abwicklung sorgte der Fensterbacher Verwaltungsleiter Peter Fleißner. Wichtig dabei: Im Verband haben künftig fünf stimmberechtigte Mitglieder einen Sitz. Fleißner riet zu einer solchen Erweiterung. Er tat dies auch im Hinblick auf die Meinungsvielfalt. Neben den Bürgermeistern Schrott und Deichl befassen sich künftig die Schmidgadener Gemeinderätin Theresia Dobler sowie die Fensterbacher Gemeinderäte Dr. Jochen Zaremba und Florian Adam mit den Schulangelegenheiten.

Die Verbandsräte gaben sich per einstimmig erfolgter Abstimmung eine Geschäftsordnung. Sie billigten auch den Entwurf einer Verbandssatzung. Danach nahm eine sogenannte Entschädigungssatzung die Plenumshürde: Der Vorsitzende bekommt 80 Euro pro Jahr, dern Stellvertreter erhält 40 Euro, die anderen drei Räte bekommen jeweils 25 Euro überwiesen.

Erich Vier, Leiter der Grundschule in Dürnsricht, nutzte die Gelegenheit zu einem Dank an den Schulverband. Der Rektor sprach von momentan 122 Schülern und prognostizierte für 2015 zahlenmäßige Zuwächse bei den Erstklässlern. Würde es dann womöglich sieben statt bisher sechs Klassen geben, wurde Vier gefragt. Er war skeptisch: "Das Schulamt tendiert dazu, es bei sechs Klassen zu belassen." Und das, wie die Verbandsräte erkennen ließen, bei steigenden Schülerzahlen. Ebenfalls von Interesse war, was Erich Vier danach wissen ließ. "Wir haben eine Übertrittsquote von 76 Prozent an weiterführende Schulen." Durchaus respektabel. Zwar nicht für die Mittelschule in Schmidgaden. "Wohl aber", wie Verbandsvorsitzender Schrott anmerkte, "für die Weiterbildung von Kindern aus unseren Gemeinden."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.