Gemeinderat Fensterbach gibt Kanalkataster in Auftrag
Tiefer Blick in die Röhre

Politik
Fensterbach
22.10.2016
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Was ist ein Kanalkataster? Dieser Begriff beschreibt den Zustand der verlegten Kanalstränge und deckt Mängel auf. Dass es so ein Kataster für Kommunen geben muss, ist vom Staat vorgeschrieben. Von daher kommt auch die Gemeinde Fensterbach nicht daran vorbei.

Erneut hat sich der Gemeinderat mit dem Kataster befasst. Und abermals hörte er vom geschäftsleitenden Beamten Peter Fleißner, dass man handeln müsse. 45 Kilometer Kanalleitungen sind in Fensterbach verlegt, die Erfassung jedes einzelnen Meters kostet rund zehn Euro. Bis 2019 gibt es dazu pro laufendem Meter einen Euro Zuschuss vom Freistaat. Soweit die Gegebenheiten.

In der Sitzung informierte Bürgermeister Christian Ziegler das Plenum von einem Gespräch, das er mit dem Büro Renner Consult aus Schwandorf geführt hatte. Das Unternehmen würde das Kataster erarbeiten bei einem Honorar von rund 20 000 Euro. Nach längerer Diskussion stimmten die Räte der Vergabe zu. Dass bei den Kanälen Sanierungsbedarf besteht, ist jetzt schon klar. "Was wir dann mit der Behebung dieser Mängel machen und wie wir verfahren, bleibt uns überlassen", deutete Fleißner an. Da mische sich der Staat nicht ein.

Wenn Familien Grundstücke von der Gemeinde erwarben, um darauf ein Wohnhaus zu bauen, bekamen sie pro Kind 2000 Euro Rabatt. Ab sofort werden es 4000 Euro sein. Über die Höhe der Summe debattierten die Räte länger. Sie folgten schließlich einem Vorschlag von Gemeinderat Franz Ziegelmeier.

Für die sportlich orientierte Nutzung der Turnhalle in Dürnsricht wird kein Beitrag erhoben, bei anderen Veranstaltungen aber sind 300 Euro fällig. Soll das geändert werden oder so bleiben? Im Gemeinderat war nach längerer Diskussion klar: Es bleibt alles wie bisher. Weiter wurde beschlossen: Der Bauhof erhält einen Anhänger zum Preis von 6300 Euro, und im Kindergarten Högling wird bei der Einrichtung einer Küche noch ein Betrag von 7400 Euro notwendig. Der Gemeinderat sprach sich ferner dafür aus, für die Kläranlage einen Rufbereitschaftsdienst einzurichten.
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