Gemeinderat Fensterbach legt Gebühren neu fest
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Politik
Fensterbach
25.10.2016
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Auf der Grundlage genauer Berechnungen und Kalkulationen, die das Straubinger Kommunalberatungsunternehmen Hurzlmeier vorgenommen hatte, legte der Gemeinderat die Abwassergebühren neu fest. Diplom-Verwaltungswirt Rudolf Hurzlmeier stellte das Ergebnis seines Gutachtens dem Plenum vor.

Die Gebühren werden alle vier Jahre auf der Grundlage einer Vielzahl einzelner Faktoren bestimmt. Dazu gehören unter anderem Personalkosten, Strom und Sachaufwand. Ergänzend zu Hurzlmeiers Ausführungen stellte Kämmerer Thomas Rambach vor dem Gemeinderat fest: "Die Gemeinde darf weder Gewinne noch Verluste machen."

Beiträge sinken


Zunächst ging es um die sogenannten Herstellungsbeiträge, die dann fällig werden, wenn ein Grundstück erstmals beitragspflichtig ist beziehungsweise an die Entwässerungseinrichtung angeschlossen wird. Der Beitrag für die Grundstücksfläche lag bisher pro Quadratmeter bei 1,18 Euro. Er sinkt ab 1. Januar 2017 auf 1,14 Euro. Pro Quadratmeter Geschossfläche wurden bisher 10,03 Euro verlangt. Auch hier ergibt sich auf der Grundlage angestellter Berechnungen eine Senkung. Künftig kostet der Quadratmeter Geschossfläche 9,78 Euro.

Erheblich teurer


Neu berechnet wurden auch die jährlich zu erhebenden Schmutzwasser- und Niederschlagswasser-Gebühren. Pro Kubikmeter Schmutzwasser werden vom Jahreswechsel an 1,57 Euro verlangt. Bisher lag der Preis bei 1,22 Euro. Die Gebühr für das Niederschlagswasser liegt künftig bei 11 Cent pro Quadratmeter bebaute/befestigte Fläche. Hier lag der Preis bisher bei 6 Cent.

Die neuen Gebührenfestsetzungen gelten bis einschließlich 2020. Dann muss es unter Zugrundelegung aller relevanten Daten zu neuen Berechnungen kommen.
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