Gemeinderat on Tour
Alles auf einem guten Weg

Der Gemeinderat machte sich wieder auf zu seiner Tour durch die einzelnen Ortsteile. Wegen der Ferienzeit war das Gremium diesmal aber deutlich reduziert. Bild: hou
Politik
Fensterbach
12.09.2016
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Es drehte sich um Wege und Gräben, um die Breitbandverlegung und Bauprojekte. Der Fensterbacher Gemeinderat ging auf Besichtigungstour und bekam Informationen vor Ort. Danach resümierte Bürgermeister Christian Ziegler: "Es läuft doch alles eigentlich ganz gut."

Fensterbach. (hou) Drei Stunden unterwegs. Die Fahrt hat Tradition und sie dient dazu, sich Eindrücke zu verschaffen. Zum Beispiel von einem nicht mehr durchlässigen Graben am südlichen Dorfrand von Dürnsricht. Das Oberflächenwasser staut sich zurück, einem Landwirt verursacht das Unannehmlichkeiten. Der Gemeinderat kam zur Auffassung, dass etwas zu unternehmen sei. Im Winter sollen die Arbeiten beginnen.

Noch nicht ganz fertig


In der Dürnsrichter Raiffeisenstraße will ein Anlieger ein Stück Grund von der Gemeinde erwerben, das an sein Haus grenzt. Dagegen bestanden grundsätzlich keine Einwände. Das neue Leichenhaus am Wolfringer Friedhof ist zwar errichtet, doch wird es bis zur endgültigen Fertigstellung noch dauern. Erst wenn die Außenarbeiten abgeschlossen sind, kann das bisherige Gebäude abgerissen werden. Von Wolfring aus führte der Weg nach Jeding, wo momentan Breitband verlegt wird. Da allerdings hatten die Bürgermeister Christian Ziegler und sein Stellvertreter Josef Sturm zu bemängeln, dass die Verrohrung zu nahe an der Straße stattfand. Bei Freihöls gibt es einen Waldweg entlang einer Sandgrube, der offenbar durch die Forstbehörde Schaden nahm. Auf die Behebung soll nun Wert gelegt werden. Als dies beim Ortstermin zur Sprache kam, lenkte Bürgermeister Ziegler den Blick auf eine Bauruine, die seit weit über zwei Jahrzehnten am Ortseingang steht. Der Besitzer kümmert sich nicht, er lässt das Gebäude vom Wildwuchs erobern. "Dagegen können wir leider wenig machen", ließ Ziegler wissen. Gleichwohl will die Gemeinde darauf bestehen, dass der Winterdienst geleistet wird. Geschieht das nicht, wird es der Bauhof tun - dann bekommt der Eigentümer die Rechnungen.

Auch Högling wurde vom Gemeinderat besucht. Erste Station war die Hüttenhof-Straße, wo entlang eines Gehsteigs 600 Meter lang neue Platten verlegt wurden. Das geschah mit der Breitbandverlegung. "Die Anlieger müssen dafür nichts zahlen", informierte Bürgermeister Ziegler.

Mit Frischwasser


Am Höglinger Badeweiher drängte Gemeinderat Florian Adam erneut darauf, den Teich mit Frischwasser zu versorgen, das aus einer nahen Fischzuchtanlage kommen könnte. "Das kostet uns 10 000 Euro", ließ Vize-Bürgermeister Sturm wissen. Was tun? Nach längerer Debatte blieb es bei dem, was der Gemeinderat schon einmal beschlossen hatte: Um der dort immer wieder auftretenden Algenplage beizukommen, sollen Graskarpfen eingesetzt werden. Problem nur: Die gibt es momentan nicht. Im Frühjahr aber wird man sie erhalten. "Wenn das nichts helfen sollte, können wir immer noch neu nachdenken", empfahl Bürgermeister Ziegler.

Letztes Ziel war der Höglinger Kindergarten. Dort laufen Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen, die über 800 000 Euro kosten werden. Im Außenbereich haben sich die Tätigkeiten etwas verzögert, innen aber herrscht guter Baufortschritt. "Zum neuen Kindergartenjahr wird der Betrieb, wenn auch eingeschränkt, vonstatten gehen können", war die Meinung der Bürgermeisters. Container, die während der Bauphase genutzt wurden, sollen vorläufig auf dem Gelände bleiben. Mit einer endgültigen Fertigstellung des Kindergarten-Anbaus ist Ende März 2017 zu rechnen.
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