"Amerikanische Faulbrut" bei Bienen
Sperrbezirk in Fensterbach festgelegt

(Foto: dpa)
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Fensterbach
19.09.2016
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In der Gemeinde Fensterbach ist die "Amerikanische Faulbrut" der Bienen festgestellt worden. Das Landratsamt setzte deshalb einen Sperrbezirk von zwei Kilometern um den Weiler Weiherhaus fest.

Wie das Landratsamt gestern mitteilte, sind davon die Ortschaften Högling, Jeding und Frei- höls sowie Teile von Wolfring und Wolfringmühle betroffen. Bienenhalter im Sperrbezirk müssen demzufolge ihre Völker und Bienenstände unverzüglich auf die "Amerikanische Faulbrut" amtstierärztlich untersuchen lassen. "Diese Untersuchung ist frühestens zwei und spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des betroffenen Bienenstandes zu wiederholen", schreibt Landratsamts-Sprecher Hans Prechtl. Bewegliche Bienenstände dürften von ihrem Standort nicht entfernt werden.

Das Veterinäramt weist außerdem darauf hin, dass Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften nicht aus den Bienenständen entfernt werden dürfen. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk gebracht werden. Die Imker im Sperrbezirk sind verpflichtet, ihre Völker unter Angabe des Standortes der Bienenstände dem Veterinäramt anzuzeigen. Die Erkrankung ist für den Menschen und andere Tiere völlig ungefährlich, Honig kann bedenkenlos verzehrt werden. Deshalb gelten die Einschränkungen nur für den Honig, der zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.
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