Die KAB unterstützt seit 20 Jahren Menschen in Uganda
Spenden, die effektiv helfen

Hans Weinzierl gab einen Überblick über die Arbeit des Ausschusses "Internationale Solidarität". Bild: nib
Vermischtes
Fensterbach
01.04.2016
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"Unsere Spenden tragen Früchte." Unter diesem Titel blickte Hans Weinzierl auf über 20 Jahre Engagement in Uganda zurück. Ein Film über den Deutschlandbesuch des Diözesanbischofs der Diözese Masaka, John Baptist Kaggwa im Jahr 2002, weckte Erinnerungen an ein interessantes Treffen.

Die KAB hatte Hans Weinzierl, den langjährigen, ehemaligen Vorsitzenden des Ausschusses der KAB-Diözesanleitung "Internationale Solidarität" zur Jahreshauptversammlung ins Jugendheim eingeladen. Er blickte auf das jahrzehntelange Engagement in Uganda. Dort wurden vor allem nach dem Bürgerkrieg durch sauberes Wasser, die Bezahlung von Schulgeld, die Übernahme von Patenschaften für Waisenkinder und den Aufbau des Butende Technical Instituts Lebensgrundlagen geschaffen. Die Projekte wurden allein zwischen 2001 und 2014 mit rund 700 000 Euro unterstützt und so Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Weinzierl unterstrich, dass damit viele Menschen in die Lage versetzt wurden, ihre Familien zu ernähren und somit keinen Grund hatten zu emigrieren.

Bereits im Jahr 1982 gab es erste Kontakte zwischen der Familie Endl und Bischof Ddungu. Daraus entwickelte sich eine dauerhafte Beziehung mit beeindruckenden Ergebnissen. Beeindruckend sind die Erträge, die mit Hilfe der Spendengelder erwirtschaftet werden. So wurden 3957 Lehrlinge an der Schule in Butende ausgebildet. Viele davon haben sich selbstständig gemacht und bilden so einen gesunden Mittelstand im Land. Mit Hilfe der Anschubfinanzierung wurden viele Menschen in die Lage versetzt, für ihren und den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sorgen. Großes Ziel ist es nach wie vor, für sauberes Trinkwasser zu sorgen. Quelleneinfassungen und der Brunnenbau werden finanziert. In letzter Zeit wird vermehrt versucht, die Sonnenenergie für die Menschen nutzbringend einzusetzen.

Regelmäßige, gegenseitige Besuche vertiefen die Zusammenarbeit. Weinzierl bezeichnete die Arbeit der vielen engagierten Mitarbeiter als "Segen für das Land". Neben den Spendengeldern finden viele weitere Aktionen statt. So wurden über 1 000 000 Brillen gesammelt, aufbereitet und weitergeleitet.

Zum Abschluss hatte Hans Weinzierl noch einen Film über den Deutschlandbesuch von Bischof John Baptist Kaggwa mitgebracht. Bei seinem Besuch machte der Bischof einen Abstecher nach Wolfring und wurde hier herzlich empfangen.
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