Fensterbacher KAB informiert sich über Hilfsprojekte in Uganda
Großes Ziel: Sauberes Trinkwasser

Hans Weinzierl gab einen Überblick über die Arbeit des Auschusses "Internationale Solidarität". Bild: nib
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Fensterbach
24.02.2016
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Wolfring. "Unsere Spenden tragen Früchte" - unter diesem Titel blickte Hans Weinzierl auf über 20 Jahre Engagement in Uganda zurück. Ein Film über den Deutschland-Besuch des Diözesanbischof der Diözese Masaka, John Baptist Kaggwa, im Jahr 2002 weckte Erinnerungen an ein interessantes Treffen.

Seit vielen Jahren ist der Ausschuss ein gerngesehener Gast in Fensterbach, er wird dabei von der KAB bewirtet. Deshalb hatte der Ortsverband Hans Weinzierl, den langjährigen ehemaligen Vorsitzenden des Ausschusses der KAB-Diözesanleitung "Internationale Solidarität", zu seiner Jahreshauptversammlung in das Jugendheim eingeladen.

Der Referent blickte auf das langjährige Engagement in Uganda. Dort seien nach dem Bürgerkrieg durch sauberes Wasser, die Bezahlung von Schulgeld und die Übernahme von Patenschaften für Waisenkinder, die Schaffung des Butende Technical Instituts und den Aufbau der KAB in 12 von 19 Diözesen Lebensgrundlagen geschaffen worden. Allein zwischen 2001 und 2014 seien diese Projekte mit rund 700 000 Euro unterstützt und so Hilfe zur Selbsthilfe geleistet worden. Weinzierl unterstrich, dass damit viele Menschen in die Lage versetzt worden seien, ihre Familien zu ernähren, womit der Grund zur Emigration entfallen sei.

Der Sprecher blickte auf die Anfänge der Hilfe zurück. Bereits 1982 habe es erste Kontakte zwischen der Familie Endl und Bischof Ddungu gegeben. Daraus habe sich eine dauerhafte Beziehung mit beeindruckenden Ergebnissen entwickelt.

Beeindruckend sind laut Weinzierl die Erträge, die mit Hilfe der Spendengelder erwirtschaftet werden. So wurden 3957 Lehrlinge an der Schule in Butende ausgebildet. Viele davon haben sich selbstständig gemacht und bilden so einen gesunden Mittelstand im Land. Auch mit Hilfe der Anschubfinanzierung wurden viele Menschen in die Lage versetzt, für ihren und den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sorgen.

Großes Ziel ist es nach wie vor, für sauberes Trinkwasser zu sorgen, weshalb Quelleneinfassungen und der Brunnenbau finanziert werden. In letzter Zeit wird vermehrt versucht, die Sonnenenergie für die Menschen nutzbringend einzusetzen. Regelmäßige gegenseitige Besuche vertiefen die Zusammenarbeit.

Weinzierl bezeichnete die Arbeit der vielen Mitarbeiter der Catholic Workers Movement (CWM), der dortigen KAB, als Segen für das Land. Neben den Spendengeldern seien über 1 000 000 Brillen gesammelt, aufbereitet und weitergeleitet worden. Zum Abschluss zeigte Hans Weinzierl einen Film über den Deutschland-Besuch von Bischof John Baptist Kaggwa. Dabei hatte der Bischof auch einen Abstecher nach Wolfring gemacht.
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