Ingenieurverträge kosten 37 000 Euro mehr
Zustimmung mit Zähneknirschen

Vermischtes
Fensterbach
20.04.2016
13
0

Die Wortwahl war drastisch. Vor dem im Rathaus versammelten Plenum sagte Gemeinderat Ulrich Bauriedl: "Ein Anwaltsbüro mit der Überprüfung der Honorarverträge zu beauftragen, war der größte Schwachsinn, den wir machen konnten." Denn der Kommune kostet das nun unter dem Strich 37 000 Euro mehr als ursprünglich angenommen.

In Högling wird der gemeindeeigene Kindergarten saniert und erweitert. Im Vorfeld der Maßnahme hatte sich der Gemeinderat mit Mehrheit dazu entschlossen, die vom Planer vorgelegten Ingenieurverträge durch ein Fachanwaltsbüro in Regensburg prüfen zu lassen. Daraus ergaben sich Änderungshinweise.

Man konnte aber auch lesen, dass der Planer bei einigen der durch ihn vorgelegten Entwürfe unter den Sätzen blieb, die ihm eigentlich zustünden.

In der Folge änderte sich dies. Zum Nachteil der Gemeinde geschieht das, wie sich zwangsläufig herausstellte. Denn statt der ursprünglich veranschlagten Gebühren in Höhe von 161 630 Euro stehen nun 198 361 Euro unter dem Rechnungsstrich. Also runde 37 000 Euro mehr. Das entspricht üblichen Sätzen, die verlangt werden können.

In sauren Apfel beißen


Was also tun? Der Gemeinderat hatte letztlich keine andere Wahl, als in den sauren Apfel zu beißen. Das Plenum stimmte zu. Damit sind die Verträge für die Tragwerksplanung, die technische Ausrüstung, die Elektrotechnik, die Gebäudeplanung sowie für Wärme- und Brandschutz genehmigt.

Mit einer für die Gemeinde unliebsamen Folge, die Ulrich Bauriedl so beschrieb: "Das kostet den Steuerzahler eine Menge Geld."
Weitere Beiträge zu den Themen: Gemeinderat Fensterbach (32)Ingenieurverträge (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.