Jagdpächter Georg Schmid spricht bei Jagdgenossenschaft Wohlfest
Mehr Hasen und Rebhühner

Bei der Versammlung der Jagdgenossen Wohlfest wurd das Vorstandsgremium gewählt: Hermine und Richard Bruckner, Jagdpächter Georg Schmid, Jagdvorstand Simon Raab, Johann Hermann, Hubert Hofrichter und Bürgermeister Christian Ziegler (von links). Bild: nib
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Fensterbach
02.03.2016
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Neuwahlen standen auf der Tagesordnung der Jagdgenossenschaft Wohlfest. Da die amtierenden Vorstandsmitglieder wieder zur Wahl standen konnte Bürgermeister Christian Ziegler die Wahl zügig über die Bühne bringen: Jagdvorsteher ist Simon Raab, stellvertretender Jagdvorsteher Richard Bruckner, Beisitzer Johann Hermann zugleich auch Kassier, Beisitzer Hermine Bruckner zugleich auch Schriftführer,Kassenprüfer Hubert Hofrichter und Christian Ziegler.

Zur Abstimmung stand auch die Verwendung des Jagdpachtertrags aus dem vergangenen Jagdjahr. Zur Auszahlung kommen entsprechend dem Beschluss elf Euro je Hektar. Durch die Umstellung auf Iban erfolgt die Auszahlung diesmal nur dann, wenn der Jagdgenosse unter Angabe der vollständigen Kontodaten schriftlich beim Kassier Johann Hermann beantragt. Der Antrag ist bis zum 1. April zu stellen.

Das Jagdjahr sei insgesamt gut verlaufen so Raab und die Zusammenarbeit mit dem Pächter erfreulich. Die Jagdgenossen haben sich auch an der vom Jagdpächter veranstalteten Teibjagd beteiligt. Die Jagdgenossenschaft hat einen neuen Jagdkataster erstellen lassen.

Jagdpächter Georg Schmid gab einen Überblick über die aktuelle Situation im Revier. Beim neuen Abschussplan bleibt es bei den bisherigen Zahlen. Je nach Situation werde man die mögliche Abweichungsquote von 20 Prozent nach oben oder unten nutzen, so Schmid. Gut sei auch die gegenseitige Information, zum Beispiel bei Mäharbeiten und den damit verbundenen Schutz der Rehkitze.

Erfreut zeigte sich Schmid, dass die Hegemaßnahmen zu einer Zunahme von Hasen und Rebhühnern im Revier geführt haben. Die Treibjagd brachte eine ansehnliche Strecke. Bei den Rabenkrähen konnte man zwar acht Abschüsse verzeichnen, die Bejagung ist aber schwierig. Hilfreich ist bei der Arbeit im Revier ist auch das neue Jagdkataster.
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