Jagdpächter zieht bei Jagdgenossenschaft Dürnsricht Bilanz
Viele Tiere sterben im Straßenverkehr

Jagdvorsteher Martin Straller (Zweiter von links) im Kreis seiner Vorstandsmitglieder Franz Wildenauer, Konrad Plank und Carl Graf zu Eltz (von links). Bild: nib
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Fensterbach
11.03.2016
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Die Jagdgenossenschaft Dürnsricht bestätigt bei der Jahresversammlung die Vorstandschaft im Amt. Der Überschuss des Jagdpachtertrages wird in Höhe von fünf Euro je Hektar an die Jagdgenossen ausgezahlt. Die Jagdpächter laden die Jagdgenossen am 12. März zum alljährlichen Jagdessen nach Jeding.

Martin Straller wurde als Jagdvorsteher im Amt bestätigt, Franz Wildenauer zum stellvertretenden Jagdvorsteher gewählt. Beisitzer und zugleich Kassier ist Konrad Plank. Als weiterer Beisitzer und zugleich Schriftführer wurde Carl Graf zu Eltz gewählt. Die Kasse wird von Josef Zilch und Michael Fuchs geprüft. Die Auszahlung des Jagdpachtertrages ist mit viel Arbeit verbunden. Deshalb wurde kurzzeitig über eine zweijährige Auszahlung diskutiert. Die Versammlung einigte sich aber darauf, dass diesmal noch jährlich ausgezahlt wird. Einen umfassenden Überblick über das Jagdjahr gab Peter Neidl für die Jagdpächter. Der Abschussplan konnte erfüllt werden. Bedauerlicherweise fiel aber auch diesmal ein sehr großer Anteil dem Straßenverkehr zum Opfer. Der neue, dreijährige Abschussplan sieht vor, die Abschusszahlen beizubehalten. Lob gab es vom Jagdvorsteher für die erfolgreiche Jagd auf Rabenkrähen, die bereits als Plage anzusehen sind. Ebenfalls sehr zahlreich treten Graugänse im Revier auf. Straller betonte, dass die Jäger zur Regulierung des Wildbestandes notwendig sind.

Peter Neidl wies darauf hin, dass vermehrt Hochsitze, Wildkameras und Fallen mutwillig zerstört oder beschädigt werden. Dies, so Neidl und seine Jagdpächterkollegen, ist kein Kavaliersdelikt, sondern Sachbeschädigung oder auch eine Gefahr für Leib und Leben. Entsprechende Delikte werden zur Anzeige gebracht. Neidl bat die Jagdgenossen, auch weiterhin Probleme und Anliegen mit den Jagdpächtern zu besprechen. Man werde dann versuchen gemeinsame Lösungen zu finden. Als positives Beispiel erwähnte er die Schussschneisen im Mais, die die Jagd auf Wildschweine erleichtern.
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