Landratsamt verhängt Sperrbezirk
Bienen-Seuche in Fensterbach

Die Bienenkrankheit Amerikanische Faulbrut ist in Fensterbach aufgetreten. Die Imker in diesem Bereich müssen Anordnungen des Landratsamts Schwandorf beachten. Bild: Michael Reichel/dpa
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Fensterbach
21.09.2016
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In der Gemeinde Fensterbach ist die Amerikanische Faulbrut festgestellt worden - eine Bienenkrankheit. Das Landratsamt Schwandorf hat deshalb einen Sperrbezirk von zwei Kilometern rund um den Weiler Weiherhaus festgesetzt. Betroffen davon sind Högling, Jeding und Freihöls sowie Teile von Wolfring und Wolfringmühle.

Für Imker im Sperrbezirk hat dieser Schritt Folgen: Sie müssen ihre Völker und Stände unverzüglich amtstierärztlich untersuchen lassen. Frühestens zwei, spätestens neun Monate nach Tötung oder Behandlung eines an der Seuche erkrankten Bienenvolks oder -stands muss diese Überprüfung wiederholt werden. Bewegliche Stände dürfen von ihrem Platz nicht entfernt werden.

Das Veterinäramt am Landratsamt weist außerdem darauf hin, "dass Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften" nicht aus den Ständen geholt werden dürfen. Außerdem dürfen keine Völker oder Bienen in den Sperrbezirk gebracht werden. Die Imker hier sind verpflichtet, ihre Völker und deren Standort dem Veterinäramt Schwandorf zu melden. "Die Erkrankung ist für den Menschen und andere Tiere völlig ungefährlich", betont die Behörde. Honig könne bedenkenlos verzehrt werden: "Deshalb gelten die Einschränkungen auch nicht für den Honig, der von Menschen gegessen wird", sondern nur für den, mit dem die Bienen gefüttert werden.
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